Einleitende Anmerkungen

Den folgenden Beiträgen zum „Gabriel Chip“ …

… soll hier etwas voran gestellt werden, dass jede Diskussion über die Wirksamkeit überflüssig macht und jeglichen alten sowie neuen „amtlichen Wirknachweis“ oder ähnliches von vornherein ad absurdum führt. Auf der Website gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise finden wir nämlich folgenden bemerkenswerten und rechtlich erforderlichen Hinweis:

Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Das möchten sich die geneigten LeserInnen bitte einmal bewusst machen; nach über 18 (!) Jahren ‚Entwicklungsarbeit‘ an diesem „Hochtechnologie-Entstör-Chip“ gibt es keinerlei allgemeine wissenschaftliche Anerkennung weder für das Wirkprinzip des Chips selbst, noch für dessen angepriesene und behauptete positive gesundheitliche Wirkung! Noch nicht einmal für die Herstellungstechnologie des Chips! Die gesamte weltweite Wissenschaft hinkt den Gabriel-Machern scheinbar um Lichtjahre hinterher und kann nicht begreifen, was die Hohen da wohl tun! Muss das noch weiter kommentiert werden…?! Es ist einfach lächerlich!

Auf der „Forschungshistorie“ der Gabriel-Tech lesen wir:
(gabriel-technology.de/forschung/forschungshistorie)

1996
Erste Forschungs-Hinweise bezüglich der Wirksamkeit der Gabriel-Chips auf biologische Zellsysteme.

Der Inhalt dieses Satzes ist totaler Schwachsinn, frei erfunden und erlogen!

Auf der Historie der Firma heißt es:
(gabriel-technology.de/gabriel-tech-gmbh)

1999
Erster Versuch, einen „Elektro-Smog-Stopp-Chip“ auf dem deutschen Markt zu platzieren und die Erkenntnis, dass ohne wissenschaftliche Gutachten kein Erfolg zu erwarten ist.

Der zweite Satz ist eine großartige Erkenntnis, doch solch ein „wissenschaftliches Gutachten“ gibt es bis heute nicht! (s. weiter unten bezgl. Walter Medinger!)


 

Täuschung durch Missbrauch von Begrifflichkeiten?

Die Gabriel Tech GmbH beruft sich auf einen „amtlichen Wirknachweis„.
Für 2002 verbucht die Website gabriel-technology.de/gabriel-tech-gmbh/historie/ ein „Erstes Gutachten „Biomonitoring“ über die Wirksamkeit des Gabriel Chips.“ Allerdings wurde hier lediglich die „Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit“ vorgenommen, es ist also kein Nachweis für die Wirkung des Chips. Über den „Versuchsleiter“ Herrn Walter Hannes Medinger und seinen fragwürdigen Seilschaften mit der Gabriel Tech GmbH referierte bereits der Mathematiker und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Herr Ulrich Berger, in seinem Wissenschafts-Blog:
scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/.

Das Gutachten wurde übrigens in der Landeshauptstadt von Oberösterreich Linz erstellt, und hat für Deutschland keinerlei Bedeutung. Der Wirknachweis einer unabhängigen staatlichen Behörde (Amt!) in Deutschland steht also noch aus und dürfte sich ohne benannten Herrn Medinger schwierig bis unmöglich gestalten…
Weil die Gabriel Tech GmbH jedoch in Deutschland ansässig ist und mit Deutschen Ämtern nicht zu spaßen ist, wenn es um die Gesundheit der deutschen Bürger geht, MUSS die Gabriel Tech GmbH auf ihrer Internetseite gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise den Hinweis bringen:

„Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.“

Für den „Soundverbesserungs-Chip“ gilt übrigens das gleiche:

„Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.“

In Deutschland wird es auch keinen „amtlichen Wirknachweis“ geben, da die Erklärungen der Funktionsweise und der angepriesenen Wirkungen des Chips wissenschaftlich völlig haltlos und unmöglich nachweisbar sind. In Deutschland auf einen „amtlichen Wirknachweis“ hinzuweisen, könnte gar strafrechtliche Relevanz haben, da dies eine klare Täuschung des Kunden darstellt. Wo bleibt da der Verbraucherschutz?!
Das „Gutachten“ bleibt also ein österreichisches Gutachten, welches unter zweifelhaften, fragwürdigen Umständen zustande gekommen ist. Näher mit dem Thema „amtlicher Wirknachweis“ hat sich u.a. Ulrich Berger auf seinem Wissenschaftsblog befasst.

Im Ergebnis haben wir etwas, von dem die Gabriel Tech GmbH als „Technologie“ spricht, nämlich der „Gabriel Technologie Made in Deutschland„. Zum Begriff „Technologie“ erklärt uns Wikipedia folgendes:

Der Ausdruck Technologie (griechisch τεχνολογία technologia) leitet sich ab von τέχνη technē „Kunst (besonders auch Redekunst), Handwerk“ und λόγος logos „Wort, Lehre, Wissenschaft“.

So wird z. B. in der Produktwerbung oft schönfärberisch von Technologie statt von Technik gesprochen, um ein technisches Produkt wertvoller erscheinen zu lassen.

Inzwischen findet die Auffassung eine gewisse Resonanz, die Wortbedeutung aus dem 18. Jahrhundert wieder aufzunehmen und Technologie zu definieren als „die Wissenschaft von der Technik“.

Wir haben also eine „Gabriel Technology Made in Germany„, die wissenschaftlich in keinster Weise anerkannt ist. Ist das allein nicht ein eklatanter Widerspruch? Mehr dazu auf der Patent-Seite.


 

Kritiker und Denker am Pranger:

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Kritiker aus dem Netz

Hatte es eine seriöse Firma mit guten marktfähigen Produkten jemals nötig und erlaubte es sich, auf den eigenen Internetseiten ihre Kritiker öffentlich beim Namen zu nennen, diese aufzulisten und sie als vermeintliche Lügner quasi an den Pranger zu stellen?! Die Gabriel-Tech hatte es nötig. Die entsprechenden Seiten wurden jedoch nach einer Abmahnung durch eine Anwaltskanzlei vom Netz genommen.

Dies alleine ist schon ein klares Indiz für die Unseriösität der Gabriel-Tech-GmbH. Denn diese hatte es offenbar dringend nötig, den Menschen vorzugaukeln, es würde eine gezielte oder bezahlte Hetzkampagne gegen sie geben.

Die meisten Einträge auf den Kritikerseiten stammten aus der Zeit von ca. 2004 bis 2008, und die Gabriel-Tech GmbH meinte, sich bis zum 17. Februar 2017 mit öffentlichen Diffamierungen ’schützen‘ zu müssen, anstatt mit transparenten, nachvollziehbaren Informationen, mit echten innovativen und gefragten Produkten. und einer offenen, menschenfreundlichen und positiven Firmenpolitik. Der Grund dafür ist offensichtlich; es sollte der Eindruck erweckt werden, der Chip wäre Opfer einer Verschwörung oder Hetzkampagne von „Sympathisanten der Mobilfunk-Industrie„, „bezahlten Kritikern„, „Erpressern“ und „Beleidigern„. Beleidigt wurde jedoch nur eines – die Intelligenz von denkfähigen Zeitgenossen, die sich auf ihr Recht berufen, ihre Meinung frei zu äußern und zur Debatte stellen zu dürfen.

Die Art und Weise, wie die Gabriel-Tech-GmbH einige „Kritiker aus dem Netz“ beschreibt, dürfte übrigens einige strafrechtliche Relevanz besitzen; spätestens dann, wenn juristische Schritte gegen diese Diffamierungen und Unterstellungen unternommen werden. Aktuell Februar 2017 laufen Rechtsverfahren gegen die Gabriel-Tech GmbH. (Die Seiten mussten inzwischen von der Gabriel-Tech GmbH gelöscht werden.)
Ob die meisten Betroffenen über die Existenz dieser Seite jedoch überhaupt in Kenntnis waren, ist nach über 12 Jahren sehr fraglich, denn kaum jemand wird weiterhin mit diesem offensichtlichen Unfug seine wertvolle Zeit verplempert haben.

Auf der Seite gabriel-technology.de unterstellte die Gabriel-Tech GmbH außerdem „spezielle Verlinkungen“ und „negative Energie“ der „Skeptiker-Bewegung„, um den Anschein einer organisierten Hetzkampagne zu erwecken. Das kritische Nachschlagewerk www.psiram.com wurde als illegal bezeichnet. Kein Wunder, denn der Gabriel-Chip wird dort als „Scharlatanerieprodukt aus dem Bereich der Elektrosmog-Schutzprodukte“ klassifiziert. Ängstlich beäugte man das Google-Ranking und schmiedete Verschwörungstheorien. Auf fachliche Stellungnahmen, um die „Skeptiker-Bewegung“ und „falsche und diffamierende Aussagen“ zu widerlegen, wartet man bis heute vergeblich.


 

Die Stütze dieser „Technologie“?

  1. Patente
  2. Zertifikate
  3. Selbstdarstellungen bzw. Behauptungen

Alle auf der oben angegebenen Website angeprangerten und verunglimpften Kritiker werden hier noch einmal zu Wort kommen, und wir bitten alle Interessierten, die Physik studiert haben, gerne auch Elektronik-Ingenieure oder andere Menschen, die fachlich etwas beitragen können, sich hier zu Wort zu melden zum dümmlichen Gerede von „Gabriel-Technologie„.

Fangen wir also mit den Grundlagen des Gabriel-Chips an – die Patente.
gabriel-technology.de/gabriel-technology/patentbeschreibung/

„Im Juli 2013 hat die Gabriel-Tech GmbH mit Sitz in Kelkheim (Taunus), Deutschland, ihre Gabriel Technology Platform™ in den USA als Patent angemeldet.“

„Dabei geht es um einen „mehrstufige Herstellungsprozess…“, außerdem“umfasst das Patent auch die selbstaktivierende Erzeugung von molekular modulierten Wirbelfeldern sowie die spezifische Einflussnahme auf interferenzerzeugende Gradienten in den elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern der Umgebung als feldkatalysierende Interaktion von dielektrischem Wirbelfeld und Leistungspotentialwirbel.“

„Weiterhin ist auch die exakt definierte und synchron mehrdimensional gemessene Leistungsbeschreibung solcher Feldverwirbelungen in µW/m² mit einbezogen.“

„Die Interaktion und Leistungsbeschreibung wirken rückwirkend als Qualitätssicherung in den Herstellungsprozess ein und sichern die Erfolgsrate der Feldkatalyse von verwirbelten, gestörten Feldumgebungen.“

Welcher (technisch) gebildete Mensch kann solch einen Nonsens verstehen? (Ausführliches zum angeblichen US-Patent). Diese Vernebelungstaktik mittels pseudowissenschaftlicher, nicht nachvollziehbarer „Erklärungen“ die LeserInnen zu verwirren und sich als hochspezialisiert darzustellen, wird bis heute angewendet und scheint bei hypochondrischen Esoterikern einigermaßen zu funktionieren.

Eine Kopie des Patents zur Ansicht und Analyse wäre äußerst interessant. Warhscheinlich wird es nie erteilt werden. In diesem Patent geht es um den Herstellungsprozess, um technische Prozesse wie „selbstaktivierende Erzeugung von molekular modulierten Wirbelfeldern“ und es erklärt uns: die „Leistungsbeschreibung wirken rückwirkend als Qualitätssicherung„. Seit wann gibt es eine „rückwirkende Qualitätssicherung“?

Ein Patent muss keinen Nachweis über eine propagierte Wirkung erbringen. Und diese Patentanmeldung von Juli 2013 ist nicht die technische Grundlage für den Gabriel-Chip!
Die eigentliche Grundlage des Chips ist viel älter und bezieht sich auf das Patent AT 409.930 B. Siehe nächsten Link zur Patent-Seite. Davon ist auf den Gabriel-Webseiten seit Jahren nichts mehr zu finden (warum wohl…?), und man gibt sich hochwissenschaftlich und sozial engagiert. Doch wir werden noch erstaunliches zu Tage fördern!
Siehe auch die aktuelle Beiträge, wie: Das Gabriel-Chip-Patent AT 409.930 B – die Grundlage der „Gabriel-Technology“.

Übrigens:  Die Zertifizierungsstelle der TÜF SÜD Management Service GmbH bescheinigt lediglich, dass die Gabriel-Tech GmbH ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt hat und anwendet; dieses Zertifikat ist kein Nachweis über das Funktionieren des Chips! Das der TÜV SÜD sich ansonsten von den Produkten der Gabriel-Tech distanziert, ist auf dieser Seite nachzulesen.


 

gabriel-solution.com/faqs

„Die Gabriel-Technologie und ihr Wirkprinzip beruhen auf physikalischen Prinzipien, die allgemeinwissenschaftlich anerkannt sind. Das unabhängige The Science and Public Policy Institute, Washington, D.C. hat eine kommentierte Bibliographie erstellt, die die vorhandene wissenschaftliche Literatur hinsichtlich dieser Themenbereiche aufzeigt.“

Der erste Satz ist bereits eine glatte Falschaussage, denn siehe die Einführung ganz oben betreffend der „Rechtlichen Hinweise“.
Und die zitierte „kommentierte Bibliographie“ ist keinerlei Nachweis über die Funktion des Chips. Was hat diese Bibliographie überhaupt mit dem Gabriel-Chip zu tun? Werden hier Zusammenhänge konstruiert und zur Schau gestellt, um Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen?

Ausführlicher zum Thema „kommentierte Bibliographie“ geht es auf unserer Infoseite zur Bibliographie: Krasse Täuschung von Öffentlichkeit und potentiellen Angst-Kunden, auf der nachzulesen ist, das die sogenannte Bibliographie in Wirklichkeit einfach nur eine lose Linksammlung der Gabriel-Tech zu themenaffinen Studien darstellt, welche mit dem Gabriel-Chip überhaupt gar nichts zu tun hat!


 

Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. ⇒ gfgev.com

Zur regelmäßigen Überprüfung der Wirksamkeit ließ die Gabriel-Tech GmbH regelmäßig Labormessungen durch den Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. durchführen. Ein gewisser Ulrich Knoop hatte die Idee, mittels dieses Tricks dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anschein zu verleihen. Der Kopf der GFG ist allerdings ein gewisser Prof. Gunter Rothe. Jedoch kam es auch hier zu gewissen Differenzen mit Harry Roos. Seit mindestens Mai 2014 liegt das Projekt still, was auch damit zu tun haben könnte, dass nach dem Umzug in die neuen Geschäftsräume schlagartig keine messtechnischen „Wirknachweise“ mehr möglich waren! Bis dahin konnte dies ausnahmslos Harry Roos, alleine, in seinen zutrittsverwehrten Räumen quasi unter „Laborbedingungen“, die er sich selber geschaffen hatte. Und niemals z.B. einer der „Gabriel-Objekt-Berater„!

Dieses  Thema wird auf dem Blog Ulrich Bergers, Mathematiker und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, ebenfalls erörtert.
(scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/)

gfgev.com/forschung/

Was ist wissenschaftliche Forschung?
Wissenschaftliche Forschung ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der nach Inhalt und Form ernsthafte und planmäßige Versuch zur Ermittlung der Wahrheit, mit dem Ziel, in methodischer, systematischer und nachprüfbarer Weise neue Erkenntnisse zu gewinnen. Quelle: Verwaltungsgericht Mainz, Pressemitteilung 01/2005

Wir behaupten, dass die Gabriel-Tech, die Öffentlichkeit gezielt täuschend, sich wiederum selber Wissenschaftlichkeit andichten möchte, das, was sie in ihren eigenen Rechtlichen Hinweisen jedoch bis heute, Februar 2017, dementiert, weil es eben keine wissenschaftlichen Grundlagen für deren Produkte gibt! Unter der Zwischenüberschrift „Von der Feldkohärenz zur Feldgradientendivergenz“ beleuchtet Ulrich Berger das Meßverfahren des gfgev auf welches sich die Gabriel Tech als Wirknachweis beruft.

Seit mindestens 17. Mai 2014 „entsteht hier in Kürze eine neue Internetpräsenz„; das Projekt gfgev steht also still, bis heute.

Ein unbrauchbares Messverfahren attestiert einem Aufkleber zum Schutz vor einer imaginären Gefahr eine nicht vorhandene Wirkung.

Quelle: scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/

Besser und präziser, in einem Satz, hätte es selbst Nietzsche nicht formulieren können.


 

Ein weiteres Beispiel irreführenden Wissenschaftlichkeitsgeschwätzes

Auf der Website „seltenheitswertig.jimdo.com/die-gabriel-technologie-entst%C3%B6rt-ihre-funknetze“ wirbt die Gabriel-Tech:

Energieverwirbelungen werden messbar reduziert.

Diese Ergebnisse der Messungen werden jedoch ganz unten auf der Seite wieder relativiert:

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Was wird denn also nun wie „messbar reduziert„?

Dual-Feld-Messung unwissenschaftlich
Die Dual-Feld-Messung ist unwissenschaftlich

„Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt. Die Messungen selbst werden mit wissenschaftlich anerkannten Messsonden durchgeführt.“ Tja, die Messonden werden von einem Hersteller geliefert. Aber „Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.“ Das bezieht sich auf die zur Auswertung verwendete Software, bzw. auf die manipulierten und interpretierten Messergebnisse. Was ist das alles für ein widersprüchliches und fadenscheiniges Geschwätz!

Es ist immer das Gleiche; man präsentiert sich hochtechnologisch, und in Wirklichkeit ist alles eine Irreführung und grober Unfug. – Letzteres auch, weil gesundheitlich bedenklich, wenn man eine Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk unterstellt!


 

gabriel-technology.de/gabriel-tech-gmbh/presse
Die Gabriel-Presse heute: Anmerkungen zu „Presseartikeln“ folgen demnächst…


 

Schlussendlich sollte man es vielleicht bei einem einzelnen Zitat beruhen lassen:
goldenesbrett.guru/2014/2014/11/

„Die Gabriel-Tech GmbH! macht sich die Angst vor Elektrosmog zu nutze und verkauft den “Gabriel Chip”, der für viel Gel”Handystrahlung” ungefährlich machen soll.“

Sollte wohl heißen „für viel Geld„…


Die Gabriel-Chip-Doppelblindstudie III

Neues zur Doppelblindstudie III

15.06.2017

Auf gabriel-technology.de/forschung/mobilfunk/ finden wir ganz unten folgende Formulierung: „wir [haben] die Erlaubnis von der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SFGU) erhalten, einen Teil der Doppelblindstudie Interssierten zugänglich zu machen.“ Scheinbar ist es auch diese Stiftung, bei welcher das Manuskript der Studie zu einem „Begutachtungsverfahren“ eingereicht wurde. Auf oben genannter Gabriel-Tech-Seite ist über diese Stiftung gar von einer „wissenschaftlichen Fachzeitschrift“ die Rede.

Wer nun ist die „DFGU„?
Die DFGU ist eine „Stiftung für Gesundheit und Umwelt“ – aus der Schweiz. „Die SfGU – Stiftung für Gesundheit und Umwelt wurde im April 1989 von der Familie Walter und Margrit Hefel-Lehmann ins Leben gerufen.“ Als Verantwortlicher zeichnet im Impressum Andreas Hefel. Diesen kennen wir bereits, er war/ist mit aufgeführt im Team der „Objekt-Berater“ der Gabriel-Tech. Ob es mit dem Namen Lehmann der Gründer mit dem gleichlautenden Namen des Geschäftsführers der Gabriel-Tech GmbH eine familiäre Verbindung gibt, vermögen wir derzeit nicht zu sagen.

Wir stellen uns jedoch die Frage,

  • wie unabhängig solch ein „Begutachtungsverfahren“ in diesem Falle (Verbindung Hefel, evtl. auch Lehmann) durchgeführt werden kann
  • außerdem fragen wir uns, wie wissenschaftlich ein „Begutachtungsverfahren“ durch den (SFGU) bewertet werden kann
  • daraus ergibt sich auch die Frage, nach welchen internationalen und anerkannten Standards dieses „Begutachtungsverfahren“ durchgeführt wird
  • und zu guter Letzt – warum eine Schweizer Stiftung und kein Deutsches Institut, Deutsches Labor oder ein Deutsches (oder internationales) renommiertes Wissenschaftsblatt etc. ?
    Da es bis heute keine „Hilfsmittelchen“ wie Anhänger, Aufkleber etc. gibt, die auf fundierter wissenschaftlich-technischer Basis Elektrosmog eliminieren können, wäre der Chip evtl. Nobelpreis-verdächtig. Denn es geht immerhin um nicht weniger als um das …

… „Ergänzen biologischer Primärfrequenzen“ | „drehen des elektromagnetischen Impulses“ | „inzwischen patentierte elektromagnetische Verfahrenstechnik sowie „Rezeptur und Gewinnung“ der dabei einzusetzenden naturidentischen Silikate“ | um das Rechts drehen linksdrehender Wellen, und es sind in dem Chip, in „seiner Oberfläche eine Vielzahl biologisch wirksamer Frequenzen mit dem natürlichen (rechtsdrehenden) elektromagnetischen Impuls unlöschbar eingeschrieben„. | „Das Funktionsprinzip des Gabriel-Chips ist dabei ebenso einfach wie genial. Befindet er sich im Strahl einer elektromagnetischen Welle, so prägt er ihr einen naturidentischen elektromagnetischen Impuls auf: er dreht die Welle praktisch auf „Rechts“.

Auf dem Gabriel-Chip sind eine Vielzahl solcher biologischen Ur-Frequenzen nicht veränderbar eingespeichert.“ (Näheres zu diesen „wissenschaftlichen“ Erklärungen)

Sensationell! Und man bestaune außerdem das wirklich geniale Patent AT 409 930 B, die eigentliche Grundlage des Gabriel-Chips. In diesem geht es sogar um „von Radiästheten als rechtsdrehend bezeichnetes Wasser„! Doch trotz allem erhalten wir für die Wirkung des Chips keine Garantie: „Eine Garantie für die Wirkung können und dürfen wir nicht allgemein aussprechen oder geben.“ (Link zu web.archiv.org)

Das finden wir sehr schade, bei so viel Innovation mit unverkennbaren Alleinstellungsmerkmalen!

 


Hauptartikel zur Doppelblindstudie III

Wir erfreuen uns eines erneuten Versuches der Gabriel-Tech, seinem „Hochtechnologie-Chip“ mittels einer „randomisierten Doppelblindstudie“ einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Ob es diesmal gelingt…? Die Gabriel-Tech hatte 2004 ja schon einmal eine Studie vorgelegt, die jedoch zu Recht, wie nicht nur wir meinen, angezweifelt wurde. (s. hierzu auch scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/) Einen ersten Versuch kennen wir allerdings auch schon aus dem Jahre 2003! Diese ist im Internet leider nicht mehr zu finden. Beide Studien wurden in Wissenschaftsmagazinen nie veröffentlicht und sind auch von den Websites der Gabriel-Tech verschwunden.

2003 – Notariell beaufsichtigte randomisierte Doppelblindstudie I
2004 – Notariell beaufsichtigte randomisierte Placebo kontrollierte Doppelblindstudie II
2017 – randomisierte Doppelblindstudie III – noch nicht veröffentlicht

Auf der Website gabriel-solution.com/#produkte/ steht bis heute (07.06.2017):

Die Doppelblindstudie im Mobilfunkbereich befindet sich derzeit in der Übersetzung und wird in Kürze zur Veröffentlichung fertig sein. […] So dass wir uns sicher sind Ihnen diese Studien im März präsentieren zu können.

Verwunderlich ist, was an der Studie, durchgeführt in der Uni Mainz, übersetzt werden muss. Und – warum dauert das so lange…?

Auch Journalisten von www.medizin-transparent.at/waveex interessieren sich für die neue Doppelblindstudie.

Die Gabriel-Tech moniert nun öffentlich folgende Aussagen seitens medizin-tranparent.at:

Auf der Homepage wurde kürzlich noch behauptet, es sei eine Wirksamkeitsstudie an einer deutschen Universität durchgeführt worden. Genauere Angaben dazu fanden sich jedoch nirgends und wurden auch auf Anfrage nicht geliefert. Kurze Zeit später war der entsprechende Eintrag von der Homepage verschwunden.

Die Gabriel-Tech antwortet darauf folgendermaßen:

Es sind zu keinem Zeitpunkt Hinweise und Informationen zur Doppelblindstudie auf unseren Seiten entfernt worden,

Doch die Tatsachen sehen anders aus.

Screenshot web.archiv.org vom 11. Jan. 2017 bis 10. März 2017
(die Meldung der Gabriel-Tech allerdings tatsächlich von Ende Dezember 2016!)

Unsere Highlights für das erste Quartal 2017: Veröffentlichungen unserer Doppelblindstudie im Mobilfunkbereich …

Screenshot web.archiv.org vom am 06. Mai 2017

[…] „Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns, Ihnen in Kürze die Studien präsentieren zu können.“

Also doch! Es „wurden Hinweise und Informationen zur Doppelblindstudie auf unseren Seiten entfernt“! Nämlich der Hinweis auf das Erscheinen der Doppelblindstudie als „Highlights für das erste Quartal 2017„.
In der Überschrift heißt es „Signifikant nachgewiesen im EEG (Gehirnwellen) in einer randomisierten Doppelblindstudie 2017„. Also noch in Arbeit…?
Ein Quartal ist übrigens „der vierte Teil eines Kalenderjahres.“ Seit Ablauf des Quartals finden wir lediglich noch den Hinweis vom 06. Mai 2017 „in Kürze„.

Einleitend finden wir übrigens vorher den Hinweis:

Durch intensive Forschungen konnten wir unsere Produkte weiterentwickeln und dem neuesten Stand der Technik anpassen.

Solcherart Aussagen wurden und werden bis heute nie dokumentiert. Wir reden hier nicht von der gabriel-technology.de/home/historie, sondern von nachvollziehbaren Forschungsergebnissen, die wissenschaftlichen Überprüfungen standhalten! Das es bis heute an dieser Wissenschaftlichkeit ermangelt (vorsichtig formuliert), gesteht die Gabriel-Tech auf ihren eigenen Internetseiten:

Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Quellen: gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise, gabriel-solution.com/de/impressum, gabriel-technology.de/home/impressum, wohlfuehlexpertin.at/index.php/agb.

Weitere Ungereimtheiten zeigen sich auf gabriel-technology.de/forschung/mobilfunk/labormessungen/.

Doppelblindstudie belegt…
… Der Gabriel-Chip schützt das Gehirn vor den Auswirkungen des Mobilfunks

Belegt“ wird aber gar nichts, und schon gar nicht mit einer Doppelblindstudie. Diese zitierte Behauptung wird außerdem bis jetzt, 24. Mai 2017, mit Grafiken „belegt“ die aus einem „Messprotokoll: 0529/2013“ stammen. – Ganz am Ende des Berichts als Hinweis zu lesen.


Übrigens…

Am 29.09.2003, ließ die Gabriel-Tech noch folgende (großspurige?) Meldung verlauten: „Oberste Fernmeldebehörde Österreichs erbittet Informationen zum Gabriel-Chip„. Was dabei heraus gekommen ist, kann uns die bmvit (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Österreich) heute 2017 leider nicht mehr mitteilen, da im Aktenarchiv nach über 10 Jahren darüber nichts mehr zu finden ist. Jedoch unterrichtete uns ein dort amtierender Dipl.-Ing. per E-Mail darüber, dass

„bislang […] nach unserem Wissensstand in keinem der Fälle eine wissenschaftlich fundierte physikalische Wirkungsweise solcher Gerätschaften nachgewiesen werden“ konnte.

Diese Aussage, bezogen auf den aktuellen Wissensstand, dürfen wir also getrost auch auf die Vergangenheit anwenden!


Die (zukünftige ?) Analyse

Die Gabriel-Tech gibt nun an, der „Gabriel-Chip reduziert den Elektrosmog im Mobilfunk signifikant„. Welche Werte und Bezugsgrößen benötigen wir zu solch einer Aussage, bzw. auf welche Werte bezieht sich diese Aussage? Oder anders gefragt: welches Ergebnis, welche Konsequenzen liefert uns diese Aussage bzw. die Studie? Welchen Wert hat sie für den Einzelnen?

  1. Ab welcher Größenordnung sind bestimmte Messwerte als „signifikant“ zu bezeichnen bzw. zu bewerten (im Messbereich der Studie, also Elektromagnetische Messwerte?) ?
  2. Was lässt sich daraus ableiten? In Bezug zu was wird die Signifikanz gestellt?
  3. Wie sind die Vergleichswerte beim Einsatz des Gabriel-Chips? Wie groß sind die individuellen Unterschiede bei den einzelnen Probanden? Man beachte hierbei, dass Durchschnittswerte für den Einzelnen in der Praxis untauglich sind!
  4. Gibt es Vergleichswerte bei einem sorgsamen Umgang mit Handys, z.B. bei Benutzung der Freisprecheinrichtung? (größerer Abstand zum Kopf!)
  5. Wie relevant ist die Aussage für die Gesundheit der Bevölkerung? Hat sie überhaupt eine gesundheitliche Bedeutung?
  6. Rechtfertigen die Werte aus der Studie (bei angenommener Wirksamkeit) den Kauf und den Einsatz des Gabriel-Chips?
  7. Wie unabhängig wurde die Studie durchgeführt? Wie sicher werden der Öffentlichkeit unverfälschte Daten präsentiert? Dies sind bei Weitem keine rhetorischen Fragen!
  8. Gibt es Verifizierungen durch unabhängige wissenschaftliche Gremien?
  9. etc., etc. …

Wir schließen vorerst mit einem Zitat von www.medizin-transparent.at/waveex

Bisher wurden die Ergebnisse jedoch nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, wo sie sich der kritischen Gegenprüfung durch andere Forscher stellen müssten. Wie genau die Studie durchgeführt worden ist, bleibt vorerst genauso unklar wie Details zu den angegebenen Daten und Ergebnissen. Daher ist zur Zeit nicht transparent nachvollziehbar, wie aussagekräftig das Versuchsdesign und die Ergebnisse sind. Zudem wurde offensichtlich gar nicht erhoben, ob sich auch die Konzentrationsfähigkeit oder Gesundheit der Probanden direkt verbessert hat.

Dem ist bis zum Erscheinen der seit Dezember 2016 für März 2017 angekündigten „randomisierten Doppelblindstudie“ nichts hinzuzufügen!



Die Uni Mainz

Da die Studie von der Uni Mainz durchgeführt wurde, sind wir einmal etwas suchen gegangen, weil wir wissen wollten, welche (wissenschaftlichen) Berührungen zum Thema Elektrosmog es in der Vergangenheit bereits gegeben hat. Dabei stießen wir auf Veröffentlichungen, die wir nach unserem Dafürhalten für weniger wissenschaftlich halten.

uni-mainz.de/presse/archiv/zope.verwaltung.uni-mainz.de/presse/mitteilung/2003/2003_10_16emf_wachhund/showArticle_dtml.html

Es wurden nämlich Daten erhoben, die lediglich der Gefühlslage bzw. der Meinung freiwilliger Datenlieferanten aus der Bevölkerung entsprachen. Denn „Elektrosensibilität“ beschreibt die Meinung Einzelner über eigene Befindlichkeiten, die mit „Elektrosmog“ assoziiert werden. Bis heute kann kein Arzt auf der Welt mit Sicherheit feststellen, dass bestimmte Beschwerden zweifelsfrei durch technische Strahlung (Handy etc.) verursacht wurden. Genauso wenig gibt es eine wissenschaftliche Definitionen für den Begriff „Elektrosensibilität“. (s. weiter unten auch die „Zitate aus dem Abschlussbericht„)

Selbst der Begriff Elektrosmog […] ist ein unwissenschaftlicher, umgangssprachlicher Ausdruck für die täglichen Belastungen des Menschen und der Umwelt durch technisch erzeugte (künstliche) elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, von denen teilweise angenommen wird, dass sie (unerwünschte) biologische Wirkungen haben könnten.“

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog – Hervorhebungen (fett) durch gabrielachipsy

Abschlussbericht „Mainzer EMF-Wachhund“ Phase 1, 01. Juli 2003edoweb-rlp.de/resource/edoweb:3430203/data, oder hier als PDF – Watchdog-Abschlussbericht 01

Beschwerden über Gesundheitsstörungen durch Handys und Mobilfunkanlagen sind weitaus seltener als angenommen. Dies zeigte eine Erhebung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums. Während das Bundesamt für Strahlenschutz bislang von bis zu sechs Prozent so genannter Elektrosensibler in der Bevölkerung ausging, ergab eine Modell-Studie des Mainzer Ministeriums mit dem Titel „Mainzer EMF-Wachhund“ erheblich geringere Betroffenenzahlen.

Quelle: informationszentrum-mobilfunk.de/mainzer-emf-wachhund – Hervorhebungen (fett) durch gabrielachipsy

Die Domain mainzer-emf-wachhund.de ist bei der Denic nicht mehr registriert, aber dass Meldeformular steht uns auf http://web.archive.org/web/20050910025009/http://www.mainzer-emf-wachhund.de/wachhund/Meldung/OnlineMeldung/onlinemeldung.shtml immer noch zur Verfügung. Auch dieses Formular zeigt, dass es lediglich um Befindlichkeiten und Meinungen ging. Die folgenden Auszüge aus dem Abschlussbericht verdeutlichen dies einmal mehr. – Elektrosensibilität ist nicht wissenschaftlich evident!

Zitate aus dem Abschlussbericht (zu „Befindlichkeiten und Meinunen“)

Einführung

Die Vielen Einzelschicksale. die von Bürgern an Politik. Ärzte und Wissenschaft herangetragen werden, belegen, dass es das Beschwerdebild des „Elektrosmog-Kranken“ durchaus gibt. Ob dies tatsächlich auf Belastungen durch elektromagnetische Felder, auf Angst vor elektromagnetischen Feldern oder andere Umwelteinflüsse zurückzuführen ist, ist zur Zeit nicht beantwortbar. Zu einer Bewertung dieses Phänomens und zur Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung dieses Phänomens fehlen die unerlässlichen Daten. Den Betroffenen fehlen ärztlich-wissenschaftliche Anlaufstellen, denn es gibt keinerlei Empfehlungen, wie Patienten mit „Elektrosmog“ assoziierten Beschwerden geholfen werden kann. Dieser Wissenslücke möchte sich der „Mainzer EMF-Wachhund“ annehmen.

Ergebnisse

Über die Hälfte der Personen charakterisieren sich selbst als „elektrosensibel“ (56%), während die andere Hälfte dies verneint (23%) oder sich nicht sicher ist (18%).

Bei Betrachtung der Faktoren, die nach Meinung betroffener Probanden eine gesundheitliche Beeinträchtigung auslösen, nennen 66% der Betroffenen benachbarte Mobilfunk-Basisstationen. 40 % erachten das Handy oder schnurlose Telefone als Quelle. Im Niederfrequenzbereich (50 Hz) beunruhigen elektrische Einrichtungen wie Umspannwerke, Hochspannungsleitungen oder Transformatoren (24%), elektrische Haushaltsgeräte (16%) und elektrische Einrichtungen der Bahn (12 %) die Befragten. Auf Grund möglicher Mehrfachnennungen liegt die Summe bei über 100%

Quelle: edoweb-rlp.de/resource/edoweb:3430203/data – Hervorhebungen (fett) durch gabrielachipsy

Ein paar Gedanken zur Auswertung

Zu einer in der Auswertung angedeuteten „Phase 2“ ist es nach unserem Kenntnisstand nicht mehr gekommen

Die angegebenen Beeinträchtigungen (Schlafstörung, Konzentrationsstörung, Müdigkeit, Mattigkeit, Erschöpfung, Vergesslichkeit, Reizbarkeit) haben nach unserem Dafürhalten „irgendwie“ miteinander zu tun. Sind dies nicht primär psychische Störungen? Das Gros der Betroffenen zeigt sich laut Statistik signifikant ab dem Alter von 40 bis 69 Jahren. Warum? Weil in diesem Alter die „Zipperlein“ beginnen oder sich verfestigt haben, oder man/frau überarbeitet, gestresst und ruhebedürftig ist? Ist diese Altersgruppe nicht ohnehin diejenige, welche die angegebenen Symptome in verstärktem Maße aufweist?

  1. Wurden die Beschwerden nach (eventuellen) Arztbesuchen gelindert/beseitigt?
  2. Wurden die Beschwerden nach Beseitigung angenommener Störgeräte (Elektrogeräte, Handy etc.) gelindert/beseitigt?
  3. Werden die Beschwerden evtl. durch Medikamente verursach?
  4. Das es eine „Elektrophobie“ gibt, wurde bereits anschaulich nachgewiesen, denn …

… In der Nähe eines Mobilfunkmastes litten die Probanden an Symptomen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen – auch wenn die Sendeanalage abgeschaltet war. Entscheidend war nur, ob die Probanden sich als elektrosensibel bezeichneten oder nicht.

Quelle: sueddeutsche.de/gesundheit/fragwuerdige-produkte-zum-schutz-gegen-strahlung-wie-sich-mit-der-angst-vor-elektrosmog-geld-verdienen-laesst-1.1281484-2

Und weiter …

„Elektrosmog“ als Mythos entlarvt. In: Via medici 2007; (1): 6. [In einem Versuch der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), http://www.baua.de, wurden sich selbst für besonders elektrosensibel Haltende innerhalb einer Stunde 3 mal 10 Min. lang einem Magnetfeld ausgesetzt oder einem 30 cm vom Ohr entfernten sendenden Mobiltelephon. Die Häufigkeit einer zutreffenden Vermutung der Proband/inn/en über das Vorhandensein eines Feldes lag nahe der bei reinem Raten zu Erwartenden. Auch fehlten Änderungen des elektrischen Widerstands der Haut unter Feld – Einwirkung. Anm. des Bearb.: Dieses Ergebnis spricht zunächst nur gegen akute Kurzzeit – Effekte solcher Felder auf den Körper. In realen Fällen von Elektrosmog zugeschriebenen Gesundheitsstörungen ist die Einwirkung meist längerfristig und oft mit einer anderen Strahlenquelle als einem „Handy“ assoziiert.]

Quelle: http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/umwefakt.htm

Viel gefährlicher ist es möglicherweise, ständig Veröffentlichungen wie auf den Gabriel-Tech-Internetseiten zu lesen, Elektrosmog bzw. Handy-Strahlung würde krank machen. Sind derartige Veröffentlichungen deshalb als fahrlässig und unzulässig zu bezeichnen?

Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen

Erwartung einer Schädigung kann zu Symptomen führen / Medien sollten verantwortungsvoll mit Warnungen vor Gesundheitsrisiken umgehen

Medienberichte über vermeintlich gesundheitsgefährdende Substanzen können dazu führen, dass empfindliche Menschen Krankheitssymptome entwickeln, obwohl es objektiv keinen Anlass dafür gibt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die sich mit dem Phänomen der elektromagnetischen Hypersensitivität befasst hat. Bei dieser Symptomatik reagieren die Betroffenen nach eigenen Angaben auf elektromagnetische Wellen wie Handy-Strahlung mit Beschwerden. Sie zeigen körperliche Reaktionen. Mithilfe der Kernspintomographie ist zu sehen, dass schmerzverarbeitende Hirnregionen aktiviert sind. „Es spricht allerdings vieles dafür, dass es sich bei der elektromagnetischen Hypersensitivität um einen sog. Nocebo-Effekt handelt“, erklärt Dr. Michael Witthöft von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Allein die Erwartung einer Schädigung kann tatsächlich Schmerzen oder Beschwerden auslösen, wie wir es umgekehrt im Bereich schmerzlindernder Wirkungen auch von Placebo-Effekten kennen.“ Wie die neue Studie zeigt, können Medienberichte, die vor Gesundheitsrisiken warnen, bei manchen Personen Nocebo-Effekte hervorrufen oder verstärken.

Quelle: www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/umwefakt.htm

– Hervorhebungen (fett) durch gabrielachipsy


Allgemeine Kritik

Eine (Doppelblind-)Studie ist nicht zwingend und automatisch ein wissenschaftlicher Nachweis, sondern stellt, ‚richtig‘ interpretiert, Beziehungen her und lässt immer Raum für weitere Interpretationen (Möglichkeiten, Auswirkungen, Prioritäten etc.). Allgemeinverbindliche Aussagen für jedermann/jedefrau lassen sich daraus schwerlich ableiten. „Große Studien erlauben „höchstens sichere Auskünfte für den durchschnittlichen Patienten“, den es in der Praxis nicht gibt.

„Je besser die Studie – desto schlechter das Ergebnis.“

„Es heißt, dass der Zufall so bedeutsam für statistische Fehler ist, dass unsere Schlussfolgerungen nur auf großen Zahlen basieren sollten. Aber Ärzte haben nichts mit dem zu tun, was man das Gesetzt der großen Zahlen nennt, ein Gesetz, das nach dem Ausspruch eines großen Mathematikers, im Generellen immer richtig und  Speziellen immer falsch ist.“

„Die Verhältnisse in der Medizin sind absolut vergleichbar. Zwar geben Statistiken einen gewissen Hinweis darauf, was bei einem bestimmten Patienten in etwa passieren könnte. Sie sagen aber mit „an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit“ nichts darüber aus, wie ein realer Patient reagieren wird.“

„Es gibt keine Methode, individuelle Reaktionen des Patienten zu beurteilen, außer dem gesunden Menschenverstand, der leider zu oft eher zu ungesunden Resultaten führt. Dieser völlige Mangel an einer Methodik zur individuellen Beurteilung und Prognostik ist ein wesentliches Charakteristikum der derzeitigen statistischen Medizin.“

„Je individueller wir eine Therapie gestalten, desto sicherer wird sie ein gutes Ergebnis aufweisen. Aber desto sicherer wird sie aber auch zu einer wenig verlässlichen Statistik führen.“

„Im Grunde gilt: Je statistisch solider eine Studie ist, desto schlechter ist die praktizierte Medizin.“

„Große Studien erlauben „höchstens sichere Auskünfte für den durchschnittlichen Patienten“, den es in der Praxis nicht gibt.“

Quelle: dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=114

„Allerdings wurde immer wieder vor einer „sklavischen Studiengläubigkeit“ gewarnt und vielfach setzen sich Ergebnisse nur durch, wenn dies auch physiologisch nachvollziehbar ist. Trotzdem finden sich auch viele randomisierte klinische Studien, deren Ergebnisse keinen oder erst sehr späten Einfluss auf die angewandte Medizin erlangt haben. Auch wurden wenige Studien massiv gefälscht …

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Randomisierte_kontrollierte_Studie


Glossar

Doppelblindstudie

„Eine Doppelblindstudie ist eine klinische Studie zur Prüfung spezifischer Arzneimittelwirkungen. Ein Teil der Patienten erhält eine bestimmte Arznei, ein anderer Teil zur Kontrolle ein Scheinmedikament (Placebo).“

Doppelblind

„Weder der Patient noch der Behandler wissen, welcher Patient eine Scheinarznei bekommt. Im Idealfall sollte dies auch das Team, das die Daten sammelt, nicht wissen (Dreifach-Verblindung). Den Patienten und den Arzneidosen werden Codes zugeteilt, die erst nach vollständig abgeschlossener Datenerhebung zur endgültigen Auswertung offengelegt werden.“

Randomisierung

„Die beiden Vergleichsgruppen sind nach gesteuerten Zufallskriterien zusammengesetzt. Es sollte hinsichtlich Krankheitszustand, Alter, Geschlecht usw. keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen beiden Gruppen geben.“

Quelle: arscurandi.de/wp-content/uploads/2015/01/forschung_doppelblind.pdf

evimed.ch/glossar/random_kontrollierte.html

Elektrosensibilität

„Als elektrosensibel werden Menschen bezeichnet, die angeben, elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder (EMF) wahrnehmen zu können.“

In einer 2011 veröffentlichten Studie der Strahlenschutzkommission heißt es:[1]
„Die Ergebnisse des DMF [Anm.: Deutsches Mobilfunk-Forschungsprogramm] zeigen, dass die ursprünglichen Befürchtungen über gesundheitliche Risiken nicht bestätigt werden konnten. Es haben sich durch die Forschungsergebnisse des DMF auch keine neuen Hinweise auf bisher noch nicht bedachte gesundheitliche Auswirkungen ergeben. In Übereinstimmung mit anderen internationalen Gremien (ICNIRP 2009, WHO 2011) kann festgestellt werden, dass die den bestehenden Grenzwerten zugrundeliegenden Schutzkonzepte nicht in Frage gestellt sind.“

Quelle: Wikipedia

[1] Die Auswertung der Strahlenschutzkommision, Biologische Auswirkungen des Mobilfunks, 29./30.09.2011


Über sachdienliche Hinweise freuen wir uns!

das gabrielachipsy-Team
E-Mail-Adresse

 

Die Gabriel-Tech GmbH löscht Kritiker-Seiten nach Abmahnung

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„Kritiker aus dem Netz“

Liebe LeserInnen,

wir dürfen bekannt geben, dass die Gabriel-Tech GmbH die Kritiker-Seiten endlich vom Netz genommen hat! Diese waren letztlich der Beweggrund für den Aufbau dieses Blogs.

Am späten Nachmittag des 17.02.2017 sah sich die Firma genötigt, die „Kritikerseiten“ zu löschen. Anlass war eine anwaltliche Abmahnung mit Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen wegen Verleumdung eines der „Kritiker aus dem Netz“.

Wir freuen uns darüber, dass die Gabriel-Tech nun nicht nur die beanstandeten Kommentare, sondern die komplette Kritiker-Seite entfernt hat, denn hauptsächlich ging es um die öffentliche Anprangerung eines einzelnen Kritikers als „Erpresser“, ohne dass dafür jemals stichhaltige und überzeugende Beweise vorgelegt wurden. Doch auch die anderen Kritiker wurden aus unserer Sicht nicht gerade freundlich und fair behandelt, so dass wir uns also für sie mitfreuen dürfen.

Die Gabriel-Tech hatte sich selber also keinen guten Gefallen getan, trotz mehrfacher Aufforderung, die Kritiker-Seiten stehen zu lassen. Dies war die eine Seite der Auseinandersetzungen. Die andere Seite sind die fragwürdigen (merkwürdigen?) technischen Grundlagen des Chips. Welchen Firlefanz die technischen Erklärungen der Wirkungsweise des Gabriel-Chip darstellen, haben wir auf diesem Blog zur Genüge dargestellt. Oder hat jemand der LeserInnen eine Idee, als was sonst die zugrundeliegenden Patente bezeichnet werden können? Etwa als wissenschaftliches Know-how, als Hightech?! Jeder, der ein bisschen Denkvermögen und technisches Verständnis mitbringt, kann sich davon selber überzeugen.

Dürfen wir etwas als „Firlefanz“ bezeichnen, vom dem die Gabriel-Tech-GmbH auf ihren eigenen Impressum-Seiten angibt:

Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Quellen: gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise, gabriel-solution.com/de/impressum, gabriel-technology.de/home/impressum/, wohlfuehlexpertin.at/index.php/agb.

Das die zugrundeliegenden Patente tatsächlich Firlefanz sind, esoterische Spinnereien, wies bereits Fritz Jörn, Dipl.-Ing. und Journalist, in seinem Bericht von 2003 nach. Die FAZ wurde noch deutlicher: „Humbug auf hoher Ebene – Purer Unfug: Der Gabriel-Chip als „Handy-Strahlen-Neutralisator“ (Bericht ebenfalls von Fritz Jörn, 01.07.2003 in FAZ Technik und Motor).

DIE ZEIT brachte am 04.03.2004 Nr.11 ebenfalls einen äußerst kritischen Artikel über den Gabriel-Chip und nannte diesen gar „Humbug fürs Handy – Mit obskurer Technik gegen den Elektrosmog versuchen Scharlatane Geld zu machen„.

Silny hat für die ZEIT die vermeintliche Schutzvorrichtung näher untersucht. „Den können sie ruhig aufs Handy aufkleben, der bringt gar nichts“, bestätigt er. Ein Blick in die österreichische Patentschrift (Nr. AT 409 930 B) des Schutz-Papperls offenbart die eingesetzte Technologie: Von „rechtsdrehendem Wasser“ ist da die Rede, von „Wünschelrutengängern“, „Wasseradern“ und „Erdstrahlen“. Für so genannte „sensitive Personen“ soll Gabriels Chip „Störstrahlen“ minimieren, die „physikalisch nicht einwandfrei messbar“ seien.

Quelle: www.zeit.de/2004/11/C-Handychip/komplettansicht

Wer noch etwas mehr über die Gabriel-Chip-Geschichte erfahren möchte, dem sei der Beitrag von Ulrich Berger, Mathematiker und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/ ans Herz gelegt.

Was also keine wissenschaftliche Grundlage hat, kann auch keinen wissenschaftlichen Wirknachweis erhalten. Und so warten wir weiter gespannt auf den Tag, an welchem Wissenschaftler der staunenden Welt die genialen und bislang technisch unverstandenen Patente erklären und praktisch beweisen – in unabhängigen Studien mit reproduzierbaren Ergebnissen. Klasse wäre es, wenn die Gabriel-Tech dies einmal selber tun würde; der Öffentlichkeit erklären, wie die Gabriel-Chips – mit jener technischen Grundlage, wie in den Patenten beschrieben! – ihre angepriesene Wirkung erzielen können. Auch auf die Veröffentlichung der angekündigten neuen Doppelblindstudie sind wir sehr gespannt.

Mitläufer oder Geschäftemacher?

Erstaunlich ist, wer bis heute den Gabriel-Tech-Online-Laden unterstützt. Zu den Unterstützern zählen wir bis heute folgende, von uns teils mehrfach informierte, Institute und Einzelpersonen:

  • der BDSF, der Harry Roos immer noch als Sachverständigen listet
  • der BSI, der den BDSF zertifiziert
  • Prof. Dr. Gunter M. Rothe, Uni Mainz, Ideengeber und Mitbegründer des gfgev, Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V., als pseudowissenschaftlicher Verein mit dem Vorsatz, dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, damit er überhaupt einen hat
  • Dr. Diana Henz, leitend oder begleitend für den Forschungsauftrag an der Uni Mainz, Elektrosmog-Wirkungen und Abschirmmöglichkeiten mithilfe des Gabriel-Chips festzustellen
  • der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder für Forschungsprojekte zu entscheiden hat
  • u.v.a. Personen und Firmen, oben angeführte jedoch in entscheidendem Maße

Bis auf den BDSF hatte es innerhalb von etlichen Monaten niemand überhaupt nötig, zu antworten.

Jedoch auch andere interessieren sich längst für die Inhalte dieses Blogs.

Statistik Januar bis Februar 2017

Google-Cache löschen

Apropos, wer ebenfalls von Verleumdungen betroffen ist/war und entsprechende Seiten über einen Rechtsanwalt (am besten einen Fachanwalt für Reputation und Persönlichkeitsschutz) entfernen ließ, wird jedoch noch tage- oder gar wochenlang die alten Suchergebnisse bei Google angezeigt bekommen. Die Seiten sind zwar offline, befinden sich jedoch noch im Google-Cache und können weiterhin eingesehen werden. Um dies zu verhindern, kann man, einen Google-Account vorausgesetzt, auf der Google-Seite www.google.com/webmasters/tools/removals einen Antrag zur Löschung des Google-Cache für die betreffenden Seiten stellen. Dazu benötigt man die präzisen alten Internetadressen. Im Falle der Gabriel-Tech mit ihren ehemaligen Hass-Seiten „Kritiker-aus-dem-Netz“ dauerte es keine 24 Stunden, und die Seiten waren gelöscht. Es wurden keinerlei Suchergebnisse zu den alten unerwünschten Inhalten mehr in den Suchergebnissen angezeigt – der Spuk war endgültig vorbei.


Im aufrichtigen Bemühen, einen abmahnsicheren Bericht verfasst zu haben, verbleiben wir bis auf Weiteres.

Bei eventuellen Befindlichkeiten verweisen wir, wie seit Bestehen des Blogs, auf die rechtlichen Hinweise – „Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!“ Wir sind grundsätzlich mit einer gütlichen Einigung einverstanden und dazu bereit!

Wir werden es ab sofort vermeiden, Personen zu diskreditieren und bewusst in ein schlechtes Licht zu stellen, behalten uns allerdings weiterhin das Recht vor, kritisch berichten zu dürfen. Eine gewisse Polemik bzw. Ironie sei uns dabei vergeben.

das gabrielachipsy-Team
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Letzte Aktualisierung: 06.05.2017

Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH?

An die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main

⇒  s. zusammenfassend letzte Überschrift: „Der vorsätzliche, organisierte Betrug
⇒  zusätzlich zur Kenntnisnahme und zum weiteren Nachweis des Betruges an Geschäfts-/Privat-Kunden und „Gabriel-Objekt-Berater“:

Liebe LeserInnen, wir bringen einen neuen grundlegenden Beitrag, beschäftigen uns noch einmal ausführlicher mit der Gabriel-Tech, und gehen gestellter Frage nach – Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH? Damit möchten wir vorerst auch den Deckel schließen, denn ab nun wird sich anderweitig um diese Angelegenheit gekümmert werden. Wir bedanken und bei allen, die uns mit wichtigen Informationen versorgt und „Licht ins Dunkle“ gebracht haben – merci beaucoup!
Wir werden uns dennoch beizeiten wieder zu Wort melden! 😉

Gerd Lehmann, Geschäftsführer der Gabriel-Tech GmbH

Eigentlich müsste die Frage mit „was“ anfangen, und zugegebenermaßen hat es einige Zeit gebraucht, diese Frage zu beantworten, und bis wir wussten, „wer“ die Gabriel-Tech ist.
Der Geschäftsführer der Gabriel-Tech, Gerd Lehmann, lebt eigentlich und sehr gut von seinem Hauptgeschäft, GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Gerd Lehmann ist seit 40 Jahren mit Harry Roos befreundet, und beide leierten mit Anwälten Ende der 1990er Jahre dem österreichischen „Naturforscher“ Franz Gabriel seine Erfindung aus dem Kreuz, wie man so schön sagt. Lehmann ist heute 70 Jahre alt und kümmert sich nicht wirklich um das Geschäft mit dem Gabriel-Chip. Sein Tenor ist „das will ich alles gar nicht wissen“, und so hat Roos freie Hand, kümmert sich um Werbung, Webseiten und Kundenakquise. Nach unserer Kenntnis hat Lehmann bis heute ca. 1-2 Millionen (!) Euro aus seinem Hauptgeschäft in den Gabriel-Chip bzw. in Roos hineingepumpt – und verpulvert. Denn der große Durchbruch gelang bis heute nicht. Und so wird der Druck immer größer, Gabriel-Chips verkaufen zu müssen, die in Millionenwerten auf Lager liegen (Verkaufswerte).

Die Geschäfts-Grundlage

Dies ist allerdings eine Herausforderung, vor allem, wenn man selber weiß, dass dem Gabriel-Chip jede technische und wissenschaftliche Grundlage für die angedichtete Wirkung fehlt. Das erste Erfordernis ist demgemäß gut lügen zu können und etwas darzustellen, was man in Wirklichkeit unmöglich sein kann. Es gibt bis heute, trotz 18 Jahren behaupteter intensiver Forschung keinen Nachweis, der wissenschaftlich erbracht werden kann, geschweige denn vor irgendeinem Gericht haltbar wäre, dass der Gabriel-Chip Elektrosmog beseitigen kann. Die komplette Basis, von den Patenten über „amtliche Wirknachweise“ bis hin zur Messtechnik fußt auf pseudowissenschaftlichen Behauptungen und esoterischen Spekulationen, die noch nicht einmal echten kognitiven Gedankengängen entspringen, sondern dem Versuch, etwas zu erschaffen, dass von vornherein auf Betrug ausgelegt war und ist. Aber Harry Roos hat sich das größenwahnsinnige Ziel gesetzt, den esoterischen Gabriel-Chip als Quasi-Standard für Elektrosmog-Abwehr zu etablieren. Deshalb mussten alle Informationen, die sich auf die technischen Grundlagen des Gabriel-Chips beziehen, nämlich die Patente, samt und sonders von den Firmenwebseiten der Gabriel-Tech verschwinden. Und in den „Rechtlichen Hinweisen“ der Gabriel-Tech-Seiten wird bis heute 2017 rechtskonform! explizit auf die Unwissenschaftlichkeit hingewiesen.

Informationsblasen und Täuschung der Öffentlichkeit

Es muss also niemanden verwundern, wenn er bzw. sie auf den Gabriel-Tech-Seiten authentische, technische und verifizierbare Informationen über die „Gabriel-Technologie“ sucht, sie aber nicht entdeckt. Denn dort findet sich nichts weiter als ein riesiger, zusammengebastelter Lügenhaufen an ‚Informationen‘ und Selbstdarstellungen. Alles ist lediglich aufgeblähter Content, sind Scheininhalte, die alles Verfügbare an Krankheitsmeldungen bezüglich Elektrosmog spiegeln, aber nichts eigenes Schöpferisches, Innovatives. Es werden z.B 4 Länderflaggen gezeigt, von denen die französische und die amerikanische lediglich auf fremde Verkaufsportale verweisen. Es werden auf der deutschen und österreichischen solution-Website der Gabriel-Tech Teams vorgestellt, die es so definitiv nicht gibt, es wird von einem US-Patent geschwafelt, welches bis heute nicht erteilt wurde, es werden Bibliografien zusammengelogen, man lässt sich für viel Geld ein „WhitePaper“ schreiben, dass absolut keinen wissenschaftlichen Bezug herstellen kann und deshalb eher den Wert von „papier toilette„ besitzt, und über Drittveranstaltungen gibt man sich sozial engagiert, um den Eindruck von Seriösität zu vermitteln.
Man schaue beispielsweise einmal auf „gabriel-technology.de/aktuelles/news/“ – man wird verblüfft feststellen, es gibt keine News! Was dort zu finden ist, ist eine lange Liste über Meldungen Dritter, wie z.B. „Elektrosmog kann Kopfschmerzen verursachen“ und ähnliches Gerede. Alle hypothetischen Gesundheitswarnungen sind natürlich im Interesse des Geschäftes, schließlich soll der Wunderchip weiterhin verkauft werden. Die News-Seite ist beispielgebend für den kompletten Webauftritt des Unternehmens.

Eventuell kann man das primäre und unablässige Veröffentlichen auf den Gabriel-Tech-Seiten von vermuteten pathologischen Wirkungen von Handy-Strahlung als fahrlässig und unzulässig bezeichnen, denn

Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen

Erwartung einer Schädigung kann zu Symptomen führen / Medien sollten verantwortungsvoll mit Warnungen vor Gesundheitsrisiken umgehen

Quelle: www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/umwefakt.htm

Für „design / Technische Umsetzung“ der Gabriel-Tech-Webseiten wird im Impressum zwar die Tochter von G. Lehmann, Anja Lehmann, angegeben, jedoch für die Inhalte ist offenbar Harry Roos ‚zuständig‘. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Gerd Lehmann noch nicht einmal E-Mails erhält, die unter der im Impressum der Firma angegebenen E-Mail-Adressse info(a)gabriel-tech.de an diesen als Geschäftsführer gesendet werden. Zum echten Problem wird dies, wenn es um juristische Dinge geht, dazu an anderer Stelle mehr. Wer also ist Harry Roos, der da quasi durchgezogen wird?

Wer ist Harry Roos?

Harry Roos führte vor ca. 30 Jahren ein Autohaus und war nach eigenen Aussagen (angeberische „Storys“ in Gesellschaft) im „Milieu“ unterwegs, und man hat vor Jahren sogar mal eine Waffe bei ihm gefunden. Irgendwann musste er das Geschäft ‚aufgeben‘ und ist seit dem als Vorbestrafter (?) nicht mehr geschäftsfähig. Deshalb taucht Roos bis heute auch in keiner Unternehmung mehr offiziell auf. Für die Gabriel-Tech arbeitet er, auch in gelegentlichen Rechtsverfahren, als freier Mitarbeiter auf Honorarbasis und als Sachverständiger + Gutachter – ohne jegliche fachliche Kompetenz, lediglich mit seinem BDSF-Mäntelchen, mit welchem er sich gerne schmückt. Lehmann sprang damals, nachdem Roos als Autoverkäufer nicht mehr arbeiten durfte, in die Bresche. Die Finanzierung des Gabriel-Chips lief ursprünglich über Privatgelder von Roos + Lehmann, dann über Einlagen von Tobias Schmitt + Lehmann, aktuell wahrscheinlich ausschließlich über Lehmann bzw. seine GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Die Familie kann es nicht mehr mit ansehen, aber Lehmann ist nicht zu stoppen. Dennoch steht und fällt alles mit Roos.

Die Geschäftspartner

Tobias Schmitt ist Geschäftsführer bei Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG, die den Gabriel-Chip derzeit produziert (stanzen, drucken). Die Klebefläche wird von tesa SE draufgezogen, vorgepackt wird von der Behindertenwerkstatt Schlocker-Stiftung Hattersheim. Zu guter Letzt gibt es dann noch Robert Mayr, der mit seiner ROM-Elektronic Messtechnik produziert und H. Roos mit Messsonden beliefert, sowie den Dipl.-Ing. Michael Baacke, der dafür die Software schreibt. (Wer ist der französische Hersteller für die Alu-Folie…?)
So weit wir informiert sind, hat Roos Mayr mit einer großen Abnahme von Sonden geködert, wohl für die zukünftigen Objekt-Berater – Roos witterte seine zusätzliche Chance im baubiologischen Bereich. Für Roos wurde daraufhin ein kompletter Messkoffer zusammengestellt und von Baacke eine Software geschrieben, die das ‚handling‘ aller Sonden in einem Programm möglich macht. Da die Abnahmen dann aber in Ermangelung von Objekt-Beratern nie im großen Stil erfolgt sind, sitzt Mayr nun auf den Koffern und Baacke hat nicht so wirklich Geld für die Programmierung gesehen. Der Messkoffer wird nun von ROM auch direkt angeboten, inkl. einer ähnlichen Software, und die Gabriel-Chip-Logos wurden wahrscheinlich durch ROM-Schriftzüge ersetzt.

Das Nutznießen an fremden Ressourcen

Wie schaffte es Roos immer wieder, Akademiker und spezialisierte Fachleute auf seine Seite zu ziehen, ohne dass die (nicht vorhandenen) Grundlagen des Gabriel-Chips von diesen jemals ernsthaft und gewissenhaft hinterfragt und tiefer beleuchtet wurden? Gewissenhaftigkeit ist doch die Tugend eines jeden Akademikers, vor allem auch mit Dissertation und Professur. Roos wird, wenn etwas nicht nach seinen Wünschen läuft, als aggressiv beschrieben, und viele ehemalige Partner distanzieren sich heute von ihm, möchten nicht mehr mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden. Er passt einfach nicht in die ehrenwerte Gesellschaft studierter, rechtschaffener und positiver Erfolgsmenschen.
Durch die Kontakte mit Ärzten, Therapeuten und Menschen aus anderen Fachbereichen konnte Roos sich über die Jahre ein gewisses Vokabular aneignen, das es ihm immer wieder ermöglichte, für die Bewerbung des Gabriel-Chips Formulierungen zu fabrizieren, die fachlich, spezialisiert und vor allem wissenschaftlich klangen. Dabei hatte er sicherlich auch einige Hilfestellungen. Manche fallen da schnell drauf rein und lassen sich blenden. Und es gab immer einzelne Akademiker, aktuell z.B. Prof. Dr. Gunter M. Rothe, die sich an seine Seite stellten und ihm eine gewisse Reputation sicherten bzw. weitere Türen öffneten. Und so kann sich Roos heute frech hinstellen und ungeniert behaupten, die Universität Mainz wäre auf ihn zugekommen, um über ein Forschungsprojekt feststellen zu lassen, was für körperliche Auswirkungen (hauptsächlich bezogen auf die geistige Konzentration) Elektrosmog und was für eine Abschirmwirkung die Gabriel-Chips diesbezüglich haben. Und spätestens hier ist Schluss mit Lustig! Der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder zu entscheiden hat, wurde bereits in Kenntnis gesetzt.
Es war somit stets ein Absaugen, ein Nutznießen für die eigenen Interessen. Wenn man ihm jedoch erst einmal fachlich etwas „auf den Zahn fühlte“, dann war sehr schnell Ende mit Fachlichkeit, Qualifizierung, Seriosität und Freundlichkeit – und übrig blieb Geschwafel, dass er selber nicht wirklich erklären konnte, oder gar Drohungen.

Die Unwirksamkeit des Gabriel-Chips

Aus dem „Gabriel-Team“ haben mehrere versucht, die Wirkung des Chips mit den entsprechenden Sonden zu messen. Es gab nie positive Ergebnisse. Sie konnten ein beliebiges elektrisches Gerät nehmen, die Sonde daneben stellen, -zig Chips draufkleben und stundenlang warten. Bei gleicher Ausgangssituation passierte nichts. Von den Franzosen hat einer über Wochen versucht, so Ergebnisse nachzuvollziehen – nichts. Nur Roos konnte es in seinem zutrittsverwehrten 8qm-‚Labor‘-Räumchen, weshalb die Wirkung der Gabriel-Technologie also auch nur unter „Laborbedingungen“ messbar war. Dies allerdings auch nur solange, bis in die neuen Geschäftsräume umgezogen wurde! Was hatte Roos sich also unbeobachtet im alten Labor zusammengebastelt?
Den Rest besorgte dann offiziell die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. mit Unterschrift von Prof. Dr. Rothe, dessen Idee es war, über den Verein dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Die softwareseitige „Darstellung der Wirksamkeit einer Entstörungs-Technologie„, wurde dann marketingtechnisch aufbereitet und als wissenschaftlich verkauft. Fielen der Umzugstermin und das Stilllegen der GFG-Website (um Rothe zu schützen?) zeitlich zusammen?

Der vorsätzliche, organisierte Betrug

Als Fazit bestätigt die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe (gfgev.com) mit einem Prof. Rothe an der Spitze eine (scheinbar)  physikalisch messbare Wirkung für den Gabriel-Chip. Ein Gabriel-Objekt-Berater kommt zum Privat- o. Geschäftskunden ins Haus, mit teurer Messtechnik und analysiert Feldwerte. Diese setzt er in Bezug zu baubiologischen Definitionen und findet immer sanierungswürdige Belastungen. Nun reduziert er Stromfelder und eigene Funknetze wie z.B. WLAN und Handy durch Vermeiden, Abstand vergrößern, Abschalten, Stromstecker umdrehen, etc. und klebt ganz viele wertlose Gabriel-Chips. Er erzählt, die Chips brauchen einige Tage, um die Stromkreise zu informieren und fährt erst einmal wieder nach Hause. Durch die Strom- und Funkreduzierungen fühlen sich die meisten Kunden sofort besser bzw. sie spüren eine Veränderung des Schlafverhaltens. Nach 10 bis 14 Tagen kommt der Gabriel-Objekt-Berater wieder ins Haus, misst nach und erhält immer ein deutlich besseres Ergebnis – die Störelemente wurden ja bereits beim 1. Termin abgeschaltet! Die Gabriel-Chips haben also perfekt gearbeitet. Alles andere hat der Kunde als Laie bereits vergessen – und der grundlegende Messvergleich fehlt somit! D.h. messen und protokollieren ohne Gabriel-Chip + aktiver Störelemente (Ist-Zustand), danach die Gabriel-Chips anbringen und die Vergleichsmessung + Protokollierung jeweils mit und ohne aktiver Störelemente! Und schon kann die Rechnung über hunderte von Euros ausgestellt werden. Eine gut aufbereitete Auswertung mit Gegenüberstellung der Vor- und „Nachmessung“, TÜV-Siegel und (gefälschte?) Gutachter-Unterschriften bestätigen die hervorragende Arbeit und schließen das Projekt ab. Schade nur, dass eine „Entstörung“ auch ohne Gabriel-Technologie möglich gewesen wäre. Aber ‚toll‘, dass auf diesem Wege die fachliche Inkompetenz und auch der Betrug am Kunden dokumentiert werden.

Für Herrn Lehmann, der „das alles gar nicht wissen will„, könnte es ein böses Erwachen geben. E-Mails an Lehmann als Gabriel-Tech-Chef (info@gabriel-tech.de) landen definitiv bei Roos und werden von diesem auch beantwortet. Geschieht das gleiche auch mit ‚analoger‘ Post, gerichtet an die Gabriel-Tech GmbH? (Die Geschäftsräume der GL Verleih GmbH und der Gabriel-Tech GmbH liegen in Kelkheim im selben Gebäudekomplex, höchstwahrscheinlich mit separaten Briefkästen). Das könnte problematisch werden, z.B. wenn es eine Abmahnung mit Fristsetzung gibt, und Lehmann gar mit etwas konfrontiert wird, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat, weil Roos es verzapft hat…

das gabrielachipsy-Team
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