Der BDSF und sein Sachverständigen-Pfuscher Harry Roos

Der BDSF und Harry Roos – ein Protokoll des Grauens

Liebe LeserInnen, bevor wir direkt zur Sache kommen, bitten wir alle, die schon einmal für die Gabriel-Tech gearbeitet haben; schickt uns bitte alles an Messprotokollen zu, derer ihr habhaft werden könnt. Gerne verfahren wir auf Wunsch anonym. Danke für eure Hilfe.
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Folgendes zur Kenntnisnahme an den BSI

Seit dem 17.12.2016 ist der BDSF darüber in Kenntnis gesetzt,

dass Harry Roos nicht als „unabhängiger Sachverständiger“ arbeitet, sondern mit eindeutig eigennützigem, privatgeschäftlichem Interesse. Denn Harry Roos ist der Produzent des Gabriel-Chip, lässt diesen bei Kartenhersteller Horn anfertigen und schließlich von der Gabriel-Tech GmbH vertreiben. 2017-02-07-22_56_03-listFür die Gabriel-Tech ist Roos als „Sachverständiger für Elektrosmog“ unterwegs und bildet die sogenannten „Gabriel-Objekt-Berater“ aus. Da Harry Roos sich dem Ehrenkodex des BDSF verpflichtet hat (s. Bild), dürfte er also schon alleine wegen dieser geschäftlichen Hintergründe nicht mehr als unabhängiger Sachverständiger gelten und arbeiten. – Den BDSF interessieren also die eigenen Regeln nicht mehr.

Seit dem 17.12.2016 ist der BDSF darüber in Kenntnis gesetzt,

dass Harry Roos nicht über die Qualifikation, d.h. über den nötigen Sachverstand verfügt, um als „Sachverständiger für Elektrosmog“ beim Privat- u. Geschäftskunden Messungen durchzuführen und diese Messungen auszuwerten. Kommen wir zur Sache; im Internet fanden wir folgende Messauswertung: c3m-elektrische-wechselfelder-stoerfelder-messauswertung-vom-02-juli-2015.pdf, deren Quelle nebenbei bemerkt unter keinen Umständen mit dem Namen Harry Roos (und Gabriel-Chip!) in Verbindung gebracht werden möchte, weshalb wir hierzu momentan auch keine Angaben machen. Wenn man dieses Protokoll messtechnisch qualifiziert auswertet, tritt einem eine erschreckende fachliche Inkompetenz seitens Harry Roos vor Augen! Wohl bemerkt, wir sprechen hier nicht von einem Arbeitsfehler – der kann jedem mal passieren, und aus diesem lernen wir – wir sprechen hier von einer systematischen Stümperei und Nachlässigkeit, die zusammengefasst ein eklatantes Unvermögen offenbart und unter dem Strich nur noch als kriminell bezeichnet werden kann. Denn mit solch einer spektakulären fachlichen Fehlleistung sich anzumaßen, gegen viel Geld „Spezialisten“, nämlich „Objekt-Berater“, auszubilden und zum zahlenden Kunden zu schicken, ist schlichtweg kriminell. Betrogen werden also die Öffentlichkeit, alle Kunden, die Objekt-Berater und eigentlich ebenfalls der BDSF. Aber auch in diesem Fall interessieren den BDSF die eigenen Regeln herzlich wenig.

Seit dem 17.12.2016 ist der BDSF darüber in Kenntnis gesetzt,

dass schwere Indizien dafür sprechen, dass Harry Roos Unterschriftenvorlagen benutzt bzw. benutzt hat, die er bei Bedarf nur ausdrucken und nicht jedesmal unterschreiben lassen muss. In dem Protokoll, von dem hier die Rede ist (s. Link oben), finden wir auf Seite 23 drei Unterschriften: Lehmann, Dr. Jutta Frenkel und H. Roos. Schon bei 100%-Ansicht fallen dem Betrachter digitale Artefakte auf, wie man sie von der digitalen Bildbearbeitung her kennt. Sehr deutlich sieht man es bei der „Unterschrift“ von Dr. Jutta Frenkel. Alle Unterschriften wurden manipuliert, d.h. sehr wahrscheinlich die „passenden“ Unterschriften aus anderen Dokumenten entnommen (ausgeschnitten bzw. kopiert) und in dieses Protokoll (oder einer anderen wiederverwertbaren „Druck-Vorlage“) eingefügt. Das wäre dann Dokumenten- und Unterschriftenfälschung! Dieser Frage nachzugehen schenkt sich der BDSF ebenfalls.

Seit dem 17.12.2016 ist der BDSF darüber in Kenntnis gesetzt,

dass das Produkt „Gabriel-Chip„, von Harry Roos produziert, ein Betrugs-Produkt zum Zwecke betrügerischer Einnahmen ist. Seit diesem Datum hat der BDSF Zugriff auf alle Informationen von https://gabrielachipsy.wordpress.com – quittiert wurden alle Punkte mit der lapidaren Aussage:

Wenn Sie in der Arbeitsweise oder der Person von Hr. Roos einen Verstoß gegen geltendes Recht sehen, werden sie diesen gerichtlich einfordern müssen.

Lieber BDSF, auf diesen kackdeutschen Satz antworten wir folgendermaßen: das machen wir ohnehin, aber was sie sich leisten als „Verein zertifiziert nach ISO 9001:2008 bei der BSI„, wird ab heute nicht nur den BSI interessieren. Es ging nicht primär um „geltendes Recht„, sondern um die BDSF-Satzung und ihren eigenen Ehrenkodex! Letzteren dürfen sie sich nun getrost von der Backe kratzen! Übrigens muss „geltendes Recht“ nicht eingefordert werden; es gilt! (gilt = geltend, capito…?)

(Am 04.11. und 10.11.2016 erhielt der BDSF übrigens die ersten deutlichen Hinweise darauf, dass der Gabriel-Chip ein Betrugs-Produkt ist. Es interessiert den Verein nicht!)

Wem gehört eigentlich der „Gabriel-Chip“?

Es kommt alles noch viel dicker! Wir fragten uns, wer denn die eigentlichen Rechteinhaber an dem Patent und dem Produkt „Gabriel-Chip“ sind. Nach dem Tod des guten alten „Erfinders“ Franz Gabriel doch eigentlich seine Familie, oder? Harry Roos und Gerd Lehmann, Kaufmann seines Zeichens, bekamen irgendwann, als Elektrosmog Mode wurde, Wind von dem Chip und witterten ihr dickes Geschäft. Die drei arrangierten sich, und zunächst belieferte Franz G. die Gabriel-Tech mit seinen Chips, alles noch gute Handarbeit. Bald jedoch monierte die Gabriel-Tech „mangelnde Qualität“ und stellte die Zahlungen an Franz G. einfach ein. Daraufhin kündigte Franz G. den Vertrag, und damit auch die Vertriebsrechte!, und er sowie Roos und Lehmann waren deshalb bis zum Ableben Franz Gabriels in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Roos aber hatte längst vorgearbeitet, denn er und Lehmann wollten industrieller d.h. professioneller produzieren – mehr verdienen, ohne andere Teilhaber! Und so war er dann schließlich auch in der Lage, dies zu tun. Zu Tausenden lagen die neuen Chips bereits auf Lager, schön gestanzt mit Logoaufdruck, etc. Leider – und wohl zur hellen Freude von Roos und Lehmann – verstarb Franz Gabriel recht bald († 12.08.2009), und nun stand Roos und Lehmann praktisch der Weg offen, ihre eigenen neuen Chips zu verkaufen – weil die Familie Gabriel keinen Bock darauf hatte, sich weiterhin mit diesen beiden Gaunern in widerliche und anmaßende Rechtsstreitigkeiten verwickeln zu lassen! Die haben die beiden (leider) einfach machen lassen… Unterstützt wird unsere Kenntnis durch die Aussage, welche sich auf der Gabriel-Chip-Seite des Psiram-Wiki findet:

Der Erfinder des Chips, Franz Gabriel, hat mit dem Vertrieb des Produkts anscheinend nichts mehr zu tun. In einem Fax schreibt er, dass die Firma Gabriel-Tech von Gerd Lehmann weder von ihm mit Chips beliefert werde, noch habe sie eine Lizenz von ihm erhalten.

Das bedeutet, Harry Roos und Gerd Lehmann verkaufen ein Produkt, dass ihnen nicht gehört, unter einer Marke, die ihnen nicht gehört, auf Basis eines Patents, das ihnen nicht gehört, und für das die beiden nie irgendwelche Lizenzen an die Familie Gabriel bezahlt haben! Und hier beantwortet sich nun auch die Frage, welche Ralf Beck, unser Ex-Mitglied, sich immer wieder stellte und keine befriedigende Antwort fand: Warum in aller Welt ist Lehmann so patho-logisch versessen darauf (Null Kommunikationsbereitschaft!), Beck als Erpresser auf den Gabriel-Chip-Seiten hinzustellen, als Kriminellen quasi? Antwort: Weil Roos und Lehmann selber kriminell sind und deshalb natürlich jemanden brauchen, den sie als kriminell vor sich hinstellen können! So gibt man sich als armes Opfer und heimelt um Glaubwürdigkeit, und beruhigt mikrokosmische Reste eigenen Gewissens!

„Was sie zu diesem Schritt bewogen hat, können nur sie beurteilen, und müssen damit leben, dass sie es getan haben.“

Seit dem 24.01.2017 ist der BDSF darüber in Kenntnis gesetzt,

dass Harry Roos vor etlichen Jahren ein Autohaus führte (Autoverkäufer mit Kontakten zum „Milieu“) – bis da irgendetwas „schief“ ging. Ob er vorbestraft ist, wissen wir noch nicht (aber wir wissen aus sicherer Quelle, dass man bei ihm vor Jahren eine Waffe gefunden hat). Wenn er vorbestraft ist, hat er den BDSF bereits bei Antragstellung angelogen. Zu prüfen, was genau da „schief“ ging, sieht der BDSF keinen Anlass. Was laufen dort also für Seilschaften, geschäftliche oder sonstige Verflechtungen…?

Die Auswertung des Messprotokolls vom 02.07.2015

Zum Schluss nun das wichtigste! Es folgt die fachmännische messtechnische Auswertung des Protokolls, welche uns deutlichst Sachunkenntnis und Betrügereien durch Harry Roos und die Gabriel-Tech GmbH offenbart. Diese Gabriel-Objekt-Beratung erfolgte nach den Aussagen Dritter mit dem hinterhältigen Zweck, einen neuen Marktbereich von Ärzten und Therapeuten zu erreichen, und diesen für die fortgesetzten betrügerischen Geschäfte zu vereinnahmen und zu missbrauchen. Dies konnte jedoch in diesem speziellen Fall noch unterbunden werden.

Auswertung zur Gabriel-Objekt-Beratung Nr. DE00100133 vom 02.07.2015

c3m-elektrische-wechselfelder-stoerfelder-messauswertung-vom-02-juli-2015.pdf

Anmerkungen zur Gabriel-Objekt-Beratung:
Aus der Messauswertung (Seite 1) ist zu entnehmen, dass am 09.06.2015 die ersten Messungen des Istzustandes erfolgten. Am gleichen Tag eine Entstörung durch Aufbringen von unzähligen Gabriel-Chips im Schlafbereich und im Sicherungskasten erfolgte. Nachmessungen dann am 27.06.2015. Die Auswertung wurde am 02.07.2015 erstellt, sie enthält jedoch nur eine Gegenüberstellung von Vormessungen (= normale Gegebenheiten) und Nachmessungen (= nach der Gabriel-Entstörung). Dem Kunden wird suggeriert, dass die installierten Gabriel-Chips eine immense Wirkung haben und er zu Recht hunderte bis tausende von Euros ausgegeben hat.

Auf jeder Seite mit Messgrafiken wird explizit darauf hingewiesen, dass Verbraucher vom Strom getrennt wurden und nicht benutzt werden sollen, die messtechnisch dargestellte Belastung der Ausgangsmessung jedoch durch die Entstörung des Sicherungskastens und des Lattenrostes durch Anbringen von Gabriel-Technologie zu der erheblichen Reduzierung geführt hat.

Es erfolgt keinerlei Darstellung, welche Reduzierungsergebnisse alleine durch das Trennen von Verbrauchern vom Stromkreis erreicht wurden, bzw. welche Werteverbesserung im Anschluss durch das Aufkleben von Gabriel-Chips erreicht wurden. Warum nicht? Jeder kann es sich denken! Aber genau dieses Vorgehen hat Methode und nur so werden die Gabriel-Produkte von den Gabriel-Beratern hundertfach verkauft.

Nun zur Auswertung:
Seite 23 dokumentiert, dass sich zumindest auf dem Papier
3 (!) zertifizierte Sachverständige mit den Messdaten beschäftigt haben und
2 (!) zertifizierte Sachverständige vor Ort die Messungen durchgeführt haben.

!!! Herr Roos diesmal als Vertreter der GFG, E-Mail: h.roos(a)gfgev.com !!!

Alle 3 Unterschriften sind lediglich digital erstellt bzw. in die Auswertung kopiert. Bei Vergrößern der PDF sieht man deutlich, dass die Unterschriften aus anderen Dokumenten entnommen wurden. Frau Dr. Frenkel ist als ausgebildete und praktizierende Medizinerin zwar bei ganz wichtigen Projekten mit vor Ort, sie selbst hat aber noch nie gemessen oder eine Gabriel-Objekt-Beratung alleine durchgeführt. Das gleiche gilt für Frau Lehmann.

Üblicherweise werden alle Messungen ausschließlich von Herrn Roos durchgeführt – leider mit fehlendem Sachverstand. Deshalb sind die folgenden Details auch nicht verwunderlich. Letztendlich zählt ja aber nur, dass ordentlich Gabriel-Chips verkauft werden.

Zu einzelnen Details:

Seite 4
Eine Messplatte der E-Feldsonde hat direkten Kontakt mit dem Bettlaken. Der notwendige und zur Sonde gehörende Abstandhalter wird nicht genutzt. Messergebnisse werden durch diesen „Schluss“ beeinflusst, in der Regel höhere Feldwerte. Das Verwenden der Sonde ist so nicht fach- oder normgerecht.

Seite 5
Gegenüberstellung von Ausgangswerten und Werten nach einer „Gabriel-Entstörung“, die als Mix dargestellt wird aus
1. der Wegnahme von einer Lampe,
2. dem Freischalten einer weiteren Lampe durch einen 2-poligen-Zwischenstecker,
3. Wegnehmen von Trafos (DECT-Telefon) sowie hier nicht erwähnt
4. Wegnehmen eines Handy-Ladegeräts (Seite 19 ff) sowie
5. Aufbringen von Gabriel-Chips im Sicherungskasten und auf dem Lattenrost.

Dargestellt wird eine Reduzierung des Maximalwertes der Position 7 von 75,6 V/m auf neu 0,6 V/m. Im roten Erklärtext wird der Gabriel-Technologie ein großer Wirkanteil zugeschrieben, der aber messtechnisch in keinster Weise dargestellt wird.

Seite 6
identisches Vorgehen in Bezug auf magnetische Wechselfelder

Seite 7
identisches Vorgehen in Bezug auf magnetische Gleichfelder

Seite 8
Hier nun Hochfrequenz. Die Gabriel-Entstörung beinhaltet das Ausschalten von DECT und WLAN.
Die jeweilige Messdauer von 7 Minuten bei der Vormessung bzw. 80 Sekunden (!) bei den Nachmessungen ist jedoch nicht fach- oder normgerecht.

Seite 9
Die Messsonde für elektrische Wechselfelder steht nun auf einem Nachttisch, wieder ohne Abstandshalter und zudem mit direktem Kontakt zum Stromkabel der Nachtischlampe. Völlig ungeeignetes Vorgehen. Das hat mit seriösem Messen nichts mehr zu tun.

Seite 10
Die Messplatten der Sonde in der X-Achse (vorne und hinten) sowie Z-Achse (oben und unten) zeigen entsprechend hohe Werte – hier sogar außerhalb des Messfilters.

Seite 11
Umschalten auf Max-Filter für Werte von 290 V/m bzw. 538 V/m . Diese Werte haben mit realen Werten jedoch nichts zu tun, sondern sind ausschließlich der Feld-Sonden-Koppelung geschuldet.

Seite 12
identisch mit 10. und 11. Geringeres Werteniveau durch phasenkonformen Stromanschluß – Anliegen des Stroms nur bis zum der 1-poligen Schalter, nicht an der Lampenfassung und dem Leuchtmittel.

Seite 13
Verbraucher nun vom Stromkreis getrennt. Die Werte in der X-Achse und Z-Achse zeigen das Feld der in der Wand montierten Ringleitung bzw. der Steckdose.

Seite 14
identisches Vorgehen wir zuvor, hier allerdings Kontakt mit dem Ladekabel, das an den Hausstrom angeschlossen und zusätzlich als „Verteiler“ um die Sonde gelegt ist.

Seite 15
Entsprechende Werte in allen 3 Achsen

Seite 16
Ausschließlich der Wechsel des Messfilters von 200 V/m auf 2000 V/M führt zu den Wertedifferenzen.

Seite 17
Analog zu Seite 12 – jedoch ist bei diesem Werteniveau das Messen im 2000 V/m Filter weder fach- noch normgerecht. Hier muss mit einem kleineren Filter gemessen werden.

Seite 18
identische Situation, noch kleinere Werte, die mit dem 2000 V/m Filter nicht erfasst werden können. Die Messung ist weder fach- noch normgerecht , sondern absoluter Blödsinn.

Seite 19
Messung eines iPhones (!) Das elektrische Gleichfeld eines Telefonakkus wird mit einer Sonde für elektrische Wechselfelder gemessen. Was für ein Blödsinn.

Seite 20
Wertegröße in der Y-Achse: NULL Die Messplatten der Z-Achse und X-Achse messen das Feld der Hausstrom-Ringleitung in der Wand bzw. der Steckdose. Alles wieder im 2.000 V/m Filter. Dem Kunden wird es aber als Handybelastung dargestellt. Nur so verkauft man Handy-Chips!

Seite 21
Der Blödsinn geht weiter. Nun wird das Handy an das Ladekabel angeschlossen.

Seite 22
Die Sonde zeigt hohe Messwerte, da ja nun der Trafo aktiv ist und Ladestrom vom Handy als Verbraucher abgenommen wird. Alle 3 Messeinheiten zeigen aber das Feld des Hausstroms mit aktivem Netzteil – nicht das Feld des Handys während des Ladevorgangs.
Alleine der Hinweis auf die Medikamentenlagerung ist in Ordnung.

Fazit
Eine Unmenge an technischen Fehlern und unsinnigem Messen. Das hat alles nichts mehr mit Irrtum zu tun, sondern ist schlichtweg Unvermögen.

Betrug und böswillig wird es aber dadurch, dass dem Kunden vorgegaukelt wird, dass der TÜV alles geprüft hat, 3 (!) zertifizierte Sachverständige im Einsatz waren, von denen sich einer auch noch das Mäntelchen der BDSF umhängt und ganz stolz verkündet, er ist der einzige, der in Deutschland vom BDSF als Gutachter für Elektrosmog zugelassen wurde.

Herrn Roos also mit solch einem Messprotokoll noch als „Sachverständigen für Elektrosmog-Messtechnik“ durchgehen zu lassen bzw. zu verteidigen, wie es der BDSF tut, ist genauso unseriös wie kriminell. Wie oft wurde hier der „Ehrenkodex“ schändlichst beleidigt und in den Dreck getreten?! Da der BDSF diesen Ehrenkodex jedoch selber in voller Kenntnis der Sachlage deutlich verraten hat, ist diese Frage allerdings auch wieder hinfällig. Denn es gibt keinen „Ehrenkodex“ mehr!

Ist der BDSF also ’ne Lachnummer, die jedes zahlende Mitglied nötig hat, egal was es drauf hat, bzw. nicht?

das gabrielachipsy-Team
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letzte Aktualisierung: 07.02.2017


Die wissenschaftlichen Ergüsse der Gabriel-Tech

Wollten Sie schon immer mal etwas mehr über den sagenhaften Gabriel-Chip erfahren?

Wir berufen uns in diesem Beitrag auf vergangene Aussagen der Gabriel-Tech, die, wenn auch in dieser Form von deren Webauftritten verschwunden sind (warum wohl…?), so doch immer noch Gültigkeit besitzen sollten, da das Prinzip der (angeblichen) Wirkung des Gabriel-Chips bis heute unverändert gilt. Oder gibt es eine Weiterentwicklung des Chips, von der bislang offensichtlich niemand Kenntnis hat?

Bei genauer Betrachtung sind alle (Werbe-)Aussagen zur „Gabriel-Technologie“ sowas von hanebüchen und erfunden, das man sich über den Mut wundern darf, mit solch einem Schwachsinn an die Öffentlichkeit zu treten. Vielleicht waren die Jahre um 2004 auch einfach andere Zeiten. Das Ganze fängt schon beim „Erfinder“ Franz Gabriel an, der von Elektrotechnik nicht die geringste Ahnung hatte (man lese einmal sein Patent), der die Wirkung seiner Erfindung „rechtsdrehendem Wasser“ und anderen esoterischen Schwärmereien zuschrieb, und von dem uns die dreiste Lüge aufgetischt wird, er hätte „Grundlagenforschung über die Manipulationsmöglichkeiten des elektromagnetischen Impulses“ betrieben! Das Ganze gipfelt schließlich in der absurden Verlautbarung, eine „Gruppe internationaler Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen“ hätte den Chip entwickelt. Ja, die „Die Gabriel-Technologie ist patentiert (Patent Nr. ÖDP Nr. 409.930)„, aber ein Patent beschreibt eine Idee, nichts weiter. Funktionalität und Wirksamkeit werden bei Patentvergabe nicht geprüft. Nicht ohne Grund ist auf den Websites der Gabriel-Tech von dem Patent nichts mehr zu lesen. Denn es genügt nicht den geringsten wissenschaftlichen Ansprüchen und ist in seiner Entwicklung und Realisierung als in der Eso-Szene etabliertes „Entstör-Produkt“ eine schamlose Beleidigung jedes gesunden Menschenverstandes.

Professionelle Wortschrauber, die auf den ersten Blick gute Arbeit leisten, aber aus Kuhmist eben auch kein Gold und aus Ammenmärchen keine (wissenschaftlichen) Wahrheiten zaubern können, leisteten bis heute die entscheidende Arbeit für den Chip. Alles lässt sich erklären, so dass man es verstehen kann, wenn man denn verstanden werden möchte! Oder man möchte sich mit hochtrabenden Phrasen und pseudowissenschaftlichem, pseudointellektuellem Kauderwelsch als brilliant und großartig hinstellen, mit herausragenden (unverdienten) Attributen glänzen, um nach außen den Anschein von etwas zu erwecken, was man in Wirklichkeit unmöglich sein kann. Das, was man auf diese Weise aus der gabrielchen Patent-Stümperei gezaubert hat, ist wirklich beachtlich! Genügt aber auf Dauer nicht.

Und da muss dann was Neues her, ein neues Patent, ein neuer „Wirknachweis“, aktuell, wissenschaftlich, amtlich, am besten ein US-Patent. Auf dieses warten wir sehnsüchtig! Mal schauen, ob sich das Honorar für Dr. Carlos bezahlt macht.

So, und nun lehnt euch entspannt zurück und amüsiert euch über die folgenden Hirnfürze.

„Der Gabriel-Chip dreht den elektromagnetischen Impuls“

Die Hauptursache für gesundheitliche Auswirkungen (von Mobilfunk, Anm. gabrielachipsy) sind „links herum drehende Wellen“, welche sich durch den Winkel des elektromagnetischen Impulses zum Magnetfeld ergeben.

Im Vergleich zur Natur fangen technisch erzeugte Wellen nahezu immer linksdrehend an, während natürliche Wellen fast immer rechtsdrehend beginnen. Da unser Stoffwechsel, unser Gehirn, unser vegetatives Nervensystem und viele andere Körperfunktionen seit Millionen von Jahren auf rechtsdrehende Wellen ausgerichtet sind, kommt es im Körper zu gesundheitlichen Störungen bis hin zu schweren Krankheiten

Auf ihn (Franz Gabriel, Anm. gabrielachipsy) ist die Grundlagenforschung über die Manipulationsmöglichkeiten des elektromagnetischen Impulses zurückzuführen. Zu seinen Erkenntnissen gehören die – inzwischen patentierte – elektromagnetische Verfahrenstechnik sowie „Rezeptur und Gewinnung“ der dabei einzusetzenden naturidentischen Silikate. Erst seine Ergebnisse machten die Verwendung von Trägerfolien als ein in der Anwendung einfaches physikalisches Hilfsmittel möglich.

Das Funktionsprinzip des Gabriel-Chips ist dabei ebenso einfach wie genial. Befindet er sich im Strahl einer elektromagnetischen Welle, so prägt er ihr einen naturidentischen elektromagnetischen Impuls auf: er dreht die Welle praktisch auf „Rechts“. In der Folge bekommt der menschliche Organismus wieder seine vertrauten Signale – Stoffwechsel, Gehirn und vegetatives Nervensystem arbeiten wieder normal

Damit er diese Funktion ausüben kann, sind in seiner Oberfläche eine Vielzahl biologisch wirksamer Frequenzen mit dem natürlichen (rechtsdrehenden) elektromagnetischen Impuls unlöschbar eingeschrieben.

Der Wirkradius eines Gabriel-Chips wird dabei durch zwei Faktoren bestimmt: durch die Stärke des Chips und die Höhe der zu entstörenden Frequenz. Dabei gilt: Je niedriger die zu entstörende Frequenz, desto stärker muss der Chip sein und desto weiter reicht gleichzeitig seine Wirkung. Ein Beispiel hierfür ist der niederfrequente Haushaltsstrom mit 50 Hertz. Hier sind für die Entstörung des Sicherungskastens sehr starke Chips nötig. Die einmal erzeugte Wirkung reicht aber aus, um den gesamten dahinter liegenden Stromkreislauf zu entstören.

Quelle: web.archive.org/web/20040426054535/http://www.gabriel-tech.de/tech_cms/Basiswissen/Gabriel_Chip/51_gabriel_chip.php

„Der Gabriel-Chip ergänzt biologische Primärfrequenzen“

Gabriel-Chips drehen nicht nur den elektromagnetischen Impuls. Sie ergänzen zusätzlich auch biologische Primärfrequenzen, auf die unser Körper zur Kommunikation mit Gehirn, Organen und vegetativem Nervensystem angewiesen ist. Wie in Punkt 2.1 bis 2.5 erklärt, kann der Mensch diese lebensnotwendigen Arbeitsfrequenzen nicht selbst erzeugen. Denn als ein auf Wasser basierendes Lebewesen ist er es seit Millionen von Jahren gewohnt, sie in natürlichem Wasser standardmäßig vorzufinden. In einer von künstlicher Elektrostrahlung und Mobilfunk dominierten Umwelt werden jedoch viele dieser Frequenzen immer öfter verschoben oder technisch gestört, so dass unser Körper sie nicht mehr nutzen kann.

Auf dem Gabriel-Chip sind eine Vielzahl solcher biologischen Ur-Frequenzen nicht veränderbar eingespeichert. Bildlich gesprochen ist ein Gabriel-Chip wie das Negativ eines Fotos, dass ein idealtypisches Erdmagnetfeld aus lange zurückliegenden Zeiten zeigt. Da unsere heutige Umwelt die Steuerungssignale aus dem natürlichen Magnetfeld oft überdeckt, stellt der Gabriel-Chip in seinem Wirkradius den ursprünglichen Zustand wieder her. Im Prinzip holt man sich somit in seine Umgebung wieder ein natürliches Magnetfeld zurück.

Quelle: web.archive.org/web/20040426060509/http://www.gabriel-tech.de/tech_cms/Basiswissen/Gabriel_Chip/54_frequenz_ergaenzung.php

„Wie wird der Gabriel-Chip hergestellt?“

Wer zum ersten Mal einen Gabriel-Chip sieht, stellt fast zwangsläufig immer die gleiche Frage: Wie kann eine selbstklebende, Aluminium bedampfte Polypropylenfolie eine so wesentliche Veränderung auf elektromagnetische Wellen bewirken?

Die Antwort liegt in der physikalischen Veränderung der Folie. Das Prinzip der Herstellung eines Gabriel-Chips ähnelt dabei dem Verfahren zur Produktion einer Musik-CD. Auch hier gibt es eine Original-CD (den Master), von der dann viele identische Kopien erzeugt werden. Beim Gabriel-Chip besteht der Master – das Kopieroriginal – aus einem Gemisch naturidentischer Silikate. Dieses Silikatgemisch ist der eigentliche Auslöser, denn es trägt auf vielen Frequenzen einen „natürlichen“ elektromagnetischen Impuls in sich. Ihre Eigenschaften werden durch ein patentiertes, elektromagnetisches Verfahren auf die Folie (den Gabriel-Chip) übertragen. Wie bei der Musik-CD auch, sieht man mit bloßem Auge der Folie (entsprechend der CD) die enthaltenen Frequenzen (wie die Musik) nicht an.

Die Aluminium bedampfte Polypropylenfolie wird dabei praktisch nur als Kurier benutzt. Denn mit ihr lassen sich diese Eigenschaften leicht vor Ort an jeder Störquelle  – also an jedem Handy, schnurlosen Telefon, Computer oder Stromnetz – anbringen.

Das Know-How der Gabriel-Technologie liegt also in der Gewinnung und Rezeptur der zum Einsatz kommenden naturidentischen Silikate sowie im mehrstufigen Produktionsverfahren.

Quelle: web.archive.org/web/20040426055644/http://www.gabriel-tech.de/tech_cms/Basiswissen/Gabriel_Chip/53_Chip_herstellung.php

Anmerkung: Das ‚hochtechnologische‘ „patentierte, elektromagnetische Verfahren / mehrstufige Produktionsverfahren“ kann sich jeder geneigte Leser gerne einmal durchlesen! Ebenso bezüglich der Aussage „Das Prinzip der Herstellung eines Gabriel-Chips ähnelt dabei dem Verfahren zur Produktion einer Musik-CD.„!

Wie lange halten Gabriel-Chips?

Es ist nicht bekannt, dass die Wirkung mit der Zeit nachlassen kann. (!!!) Gabriel-Chips werden mit einer Hersteller-Garantie von 5 Jahren ausgeliefert.

Sind Gabriel-Chips Arzneimittel?

Gabriel-Chips sind keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Gabriel-Chips haben die Fähigkeit, den elektromagnetischen Impuls in den natürlichen Bereich zu verschieben. Diese Wirkung ist wissenschaftlich belegt und amtlich bestätigt.

Zählen Gabriel-Chips zu den esoterischen Produkten?

Nein. Die Gabriel-Technologie wurde in der Gabriel Forschungs-Gesellschaft e.V., Alzenau, von einer Gruppe internationaler Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen entwickelt. Die Erkenntnisse wurden am 4. Juni 2003 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt und live demonstriert. Gabriel-Chips werden industriell gefertigt und verfügen über einen amtlichen Wirknachweis sowie EMV-Zertifizierung und CE-Zeichen (TÜV-Service). Die Gabriel-Technologie ist patentiert (Patent Nr. ÖDP Nr. 409.930) und wird ständig durch die Gabriel Forschungs-Gesellschaft e.V. weiter entwickelt. Der internationale Vertrieb erfolgt durch die Gabriel-Tech GmbH, Hofheim im Taunus.

Quelle: web.archive.org/web/20040426062431/http://www.gabriel-tech.de/tech_cms/Basiswissen/Gabriel_Chip/56_faq.php

Anmerkung: Die Aussage „Diese Wirkung ist wissenschaftlich belegt“ ist, wie wir bereits klar nachgewiesen haben, eine fausdicke Lüge.

„Welche Wirknachweise existieren?“

Die Wirkung des Gabriel-Chips lässt sich sowohl physikalisch wie auch biologisch nachweisen. In Österreich wurde ihm ein amtlicher Wirknachweis ausgestellt.

Die physikalische Wirkung lässt sich im Magnetfeld messen. Der Gabriel-Chip steuert den Magnetfluss, glättet und harmonisiert ihn.

Amtlicher Wirknachweis (160 KB-pdf)
Anhang: Meßergebnisse (1,3 MB-pdf)

Der Gabriel-Chip schützt wissenschaftlich belegt das Gehirn vor diesen Folgen und stellt die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wieder her.

Der Gabriel-Chip schützt das vegetative Nervensystem wissenschaftlich nachgewiesen vor diesen Folgen.

Quelle: web.archive.org/web/20040210114428/http://www.gabriel-tech.de/tech_cms/Basiswissen/Gabriel_Chip/55_wirknachweise.php

Anmerkung: NICHTS ist „wissenschaftlich belegt“ und „nachgewiesen„!

Hier werden jeweils negative gesundheitliche Folgen durch Mobilfunk assoziiert und suggeriert, und im Anschluss die unbewiesene, mit „Infografik“ versehene Behauptung aufgestellt, der Gabriel-Chip würde „wissenschaftlich bewiesen schützen“. Jede Behauptung von „wissenschaftlichen Beweisen“ ist damals wie heute eine freche Lüge! Wann wird es endlich Sammelklagen mit Regressansprüchen geben?

„Der Gabriel-Chip wirkt amtlich bestätigt und wissenschaftlich nachgewiesen“:

Wirksamer Schutz für jeden Handybenutzer
Unerlässlich für Jugendliche und Kinder
Schützt wirksam Wohnung, Büro und Auto
Speziell auch für schnurlose Telefone
Einfache Anbringung in wenigen Sekunden

Quelle: web.archive.org/web/20030719161304/http://www.gabriel-tech.de/

Die Aussage „wissenschaftlich nachgewiesen“ ist bis heute, Januar 2017, eine bewusste Täuschung! Das bedeutet, „Handynutzer“, „Jugendliche und Kinder“, Nutzer von „Büro und Auto“ und „Telefonen“ werden gezielt in die Irre geführt und der Situation ausgesetzt, sich sicher zu fühlen! Dies hat definitiv einen sorgloseren und deshalb gefährlicheren (wenn man an die Gefährlichkeit glauben möchte) Umgang mit der Technik zur Folge, vor der ‚Gabriel‘ uns vorgeblich schützen möchte. Mit anderen Worten; bei einer angenommenen Gefährlichkeit von technischer Strahlung für die Gesundheit muss bei den Benutzern von technischen Geräten von einer fahrlässigen Gesundheitsgefährdung durch die Gabriel-Tech ausgegangen werden – weil der versprochene und suggerierte Schutz durch den Gabriel-Chip nicht funktioniert; allenfalls als Placebo! Dies betrifft auch die Menschen, die bei ‚Gabriel‘ Hilfe suchen wegen „Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Nervosität und innere Unruhe, Lernstörungen bei Kindern, Häufige Krankheiten bis zum Zusammenbruch des Immunsystems„, von deren Problemen hier unterstellt bzw. unbewiesen behauptet wird, sie kämen von Mobilfunk u.ä. – Ein typisches Konzept von Angstmacherei zum Zwecke des Verkaufs von Schutzmitteln.

Der unwissenschaftliche Gabriel-Chip

Originalton Gabriel-Tech:

„Wir meinen: „Da ein Verzicht auf Mobilfunkgeräte heute nicht mehr praktikabel ist, ist die Entstörung Ihres Mobilfunktelefons mehr als eine sehr gute Lösung. Aus unserer Sicht auch ohne eine wissenschaftliche Anerkennung der Gabriel-Technologie.

Quelle: www.nhv-ruhrgebiet.com/app/download/5792066013/20121031_Handyurteil.pdf
(Hervorhebungen durch gabrielachipsy)
Wie perfide ist das denn? Wir ‚übersetzen‘ diesen Satz einmal ohne etwas hinzuzufügen: „Wir meinen, auch ohne wissenschaftliche Anerkennung der Gabriel-Technologie ist die Entstörung Ihres Mobilfunktelefons mehr als eine sehr gute Lösung, weil ein Verzicht auf Mobilfunkgeräte heute nicht mehr praktikabel ist.“ Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Originalton Gabriel-Tech:

„Die Gabriel-Technologie ist bisher nicht wissenschaftlich anerkannt.“

Quellen:

Zitat aus einem Beitrag zum Sound-Chip:

So weit, so gut – offensichtlich haben wir es hier mit seriöser Forschung und einem ebensolchen Unternehmen zu tun – bleibt die Kardinalfrage wie die Chips Elektrosmog beeinflussen können.

Quelle: av-magazin.de/Woraus-bestehen-die-Perfect-So.2096.0.html
Diesem fingierten Bericht stellen wir die eigene Aussage der Gabriel-Tech gegenüber:

Originalton Gabriel-Tech zum Sound-Chip:

„Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.“

Quellen: „Rechtliche Hinweise“ der Gabriel-Tech zum Sound-Chip, Quellen:

Originalton Gabriel-Tech zum Gabriel-Chip allgemein:

„Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt.“

Quelle: Google-Suche mit über 233 Suchergebnissen!

Und zuguter Letzt werden noch die eigenen Messergebnisse und damit ja auch die dafür verwendete Software mit ihrer behaupteten Wirkung widerrufen:

Originalton Gabriel-Tech zum eigenen Messverfahren:

„Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.“

Quellen:

Originalton Gabriel-Tech zur garantierten Wirksamkeit:

Ist die Wirkung der Gabriel-Chip®s garantiert ?

Eine Garantie für die Wirkung können und dürfen wir nicht allgemein aussprechen oder geben. Unsere Überzeugung und Erfahrung sprechen für eine nachhaltige positive Wirkung. Jedoch ist dies auch von den persönlichen Umständen und des Umfeldes abhängig, wie bzw. wie schnell sich oder auch erst mal gar keine Wirkung merklich einstellt. Daher gewähren wir jedem Kunden ein uneingeschränktes Rückgaberecht innerhalb von 6 Wochen. Und da wir bisher noch keine Rücklieferung erhalten haben (in vielen Fällen werden sogar nach ca. 4 Wochen zusätzliche Chips nachbestellt), kann dies auch von jedem Interessenten selbst beurteilt werden.

Quelle: http://web.archive.org/web/20050909193804/http://www.gabriel-tech.de/gt_cms/faq/faq.php
Eine „nachhaltige positive Wirkung“ wird also von der „Überzeugung (!) und Erfahrung“ abgeleitet (wessen und welche Erfahrungen…?), nicht aber von wissenschaftlichen Standards.

Dieser Beitrag wird fortgesetzt und mit den aktuellen Inhalten der Gabriel-Tech-Webseiten verglichen. Außerdem werden wir die einzelnen hier zitierten Aussagen kommentieren und weiterhin Widersprüche als auch Unwahrheiten aufzeigen.

letzte Aktualisierung: 10.03.2017

das gabrielachipsy-Team


WhitePaper oder toilet paper?

Seit 2013 rühmt sich die Gabriel-Tech in hochtrabenden Worten über ein sogenanntes WhitePaper, dass über die Gabriel-Technologie verfasst wurde (gabriel-technologie.de/elektrosmog/white-paper/). Was ist ein WhitePaper?

Ein White Paper oder Whitepaper (ursprünglich englisch; basierend auf dem politischen Weißbuch) ist ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, das eine Übersicht über Leistungen, Standards und Technik vor allem zu IT-Themen gibt. Hierzu zählen auch Anwenderbeschreibungen, Fallstudien und Marktforschungsergebnisse. White Papers geben auf mindestens zwei Seiten einen Überblick über Vor- und Nachteile, Kosten und Einsparpotenzial einer bestimmten Problemlösung.

Oft wird zu einem klar eingegrenzten Themengebiet durch Auflistung von Pro- und Kontra-Argumenten ausführlich Stellung genommen. Die Sprache wird eher fachlich gehalten. Auch auf verkäuferische Floskeln wird oft verzichtet. Neben dem IT-Umfeld werden sie heute auch auf anderen Fachgebieten geschrieben.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/White_Paper

Der Verfasser des WhitePaper war Dr. George L. Carlo.
Wer aber ist Carlo? Auskunft darüber gibt zum Beispiel das Elektrosmog-Forum izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45073.

Zum Leiter des Forschungsprogramms ernennt die CTIA einen Experten, der Erfahrung im Vertuschen hat: Dr. George Carlo. Der Mann hat schon früher anderen Industrien aus ähnlichen Situationen heraus geholfen. So war er mit dem “Chlorine Institute” daran beteiligt, die Gefahren des Dioxins herunter zu spielen, für Philip Morris leitete er eine Studie, die belegt, dass voreingenommene Wissenschaftler dazu neigen, die Gefahren des Passivrauchens zu überschätzen. Stille Erwartungen der Mobilfunkindustrie an Dr. Carlo sollten sich indes nicht erfüllten: Am Schluss des WTR-Programms trat Carlo im Juni 1999 in Long Beach, Kalifornien, auf einem Kolloqium über mögliche Gesundheitsrisiken von Mobiltelefonen auf, und berichtete, Handys könnten Krebs und andere Gesundheitsschäden verursachen.

Bis heute ist nicht klar, ob George Carlo hier seinem Gewissen folgte und Internas seiner Forschung preis gab, oder ob er sich im Auftrag einer anderen Industrie äußerte, für die er zuvor gearbeitet hat (Big Tobacco). Die Tabakindustrie hätte Vorteile davon, wenn sich die Bevölkerung weniger über das Nikotin und Kondensat konsumierter Zigaretten Sorgen macht, als über die “gefährliche” Strahlung von Mobilfunktelefonen und Basisstationen. Seit 1999 weltweit durchgeführte Forschungsprogramme konnten die Behauptungen von Dr. Carlo nicht bestätigen. Eine auf lange Laufzeit ausgelegte sehr große (gut 400’000 Teilnehmer) Krebsstudie in Dänemark erbrachte bislang keine Hinweise darauf, dass der Gebrauch von Handys tatsächlich mit einem höheren Krebsrisiko erkauft wird.

Ergänzend zum Thema lesen wir auf izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45074:

Das Anfixen von (jugendlichen) Konsumenten ist für das langfristige Geschäft mit dem Tabak enorm wichtig. Aber Jugendliche und sozial Schwache haben nur ein sehr begrenztes Budget für den Konsum zur Verfügung.
Mit dem Mobiltelefon ist hier ein enorm starker „Konkurrent“ zum Tabak entstanden, der einen Großteil-, wenn nicht sogar das komplette Budget vereinnahmt und dadurch einen nicht unbeträchtlichen Anteil von potentiellen Tabakkunden vom (regelmäßigen) Rauchen abhält.

Schränken die Konsumenten aus gesundheitlichen Erwägungen die Mobiltelefonnutzung stark ein, steht wieder mehr „Budget“ für andere Dinge zur Verfügung….

Auf izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45077 lesen wir, wie sich Carlos sein Team zusammenstellte; alles Leute mit aktuellen oder ehemaligen Verstrickungen zur Tabak-Industrie! Wer sich für Carlos noch weiter interessiert, möge sich gerne die 6-teilige Serie über sein Wirken „Der Untergang des Dr. George L. Carlo“ (in Englisch) zu Gemüte führen.

George Louis Carlo (Part 1)
(Dow Chemicals, Agent Orange & Dioxins (…to 1990))
— Early years – Carlo’s background in nuclear, dioxins and Agent Orange, and the Dow Chemical Co. —
www.sciencecorruption.com/ATN167/00244.html

George Louis Carlo (Part 2)
(Tobacco & Other 1989-93)
(See Part 3 for the parallel CTIA WTR operations.)
www.sciencecorruption.com/ATN167/00245.html

George Louis Carlo (Part 3)
(Cellphones & EMF)
(See Part 2 for other projects running at the same time)
www.sciencecorruption.com/ATN167/00246.html

George Louis Carlo (Part 4)
(See Parts 3 and 5 for all projects linked to cellphones and EMFs.)
www.sciencecorruption.com/ATN167/00247.html

George Louis Carlo (Part 5)
(WTR and EMF Research)
(See Part 4 for non-EMF projects running at the same time))
www.sciencecorruption.com/ATN167/00248.html

George Louis Carlo (Part 6)
(EMF doomsaying, protection and EMF training businesses. Snake-oil salesman.)
www.sciencecorruption.com/ATN167/00249.html

Und ergänzend: Carlo’s organisations, staff and associates


Harry Roos, „Eigentümer“ und Produzent des „Gabriel-Chip“, hat in Verbindung mit dem Film „Der Handykrieg“ („Thank You For Calling“) über Film-Produzent Klaus Scheidsteger Kontakt zu Herrn Carlos (Mitproduzent) bekommen. Carlos, ein tüchtiger Geschäftsmann, hat Roos angeboten, für eine gewisse Summe Geld über seine Institute ein Papier zusammenzustellen, dass wissenschaftlich haltbar erscheint (vielleicht hat auch Roos Carlos Geld angeboten…). Über das Ergebnis rühmt sich Geschäftsführer und Kaufmann Lehmann schwärmerisch:

„Nun endlich, im Sommer des Jahres 2013, ernten wir alle die Früchte dieser Arbeit. Das vorliegende Weißbuch ist die Bestätigung für die unermüdliche Arbeit unseres Teams – ein Durchbruch,  der  uns  allen  Mut  macht  und  uns  mit  Stolz  erfüllt.  Nicht  zuletzt  auch  deshalb, weil dieses Weißbuch darüber hinaus die Grundlage für die US-Patentanmeldung der Gabriel Technologie Plattform geschaffen hat. Allen Mitstreitern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Aaahhh, was für ein Abgang! Was für ein Durchbruch! – Vor allem verbal, gelle.

Weitere Zitate aus dem Paper:

„Die der Gabriel-Technologie zu Grunde liegende Wissenschaft ist fundamental …“

„Deshalb ist die Gabriel-Technologie eine kreative Innovation, die auf dem Fundament dokumentierter und überprüfter physikalischer Wissenschaft beruht.“

„Als  wir  vor  15  Jahren  bei  Gabriel  mit  der  Forschungsarbeit  zu  einem  spannenden  Zukunftsthema  begannen,  konnte  keiner  von  uns  auch  nur  im  Ansatz  erahnen,  wohin  der Weg führen würde. Es ist ein generelles Charakteristikum von Wissenschaft…

Mädels! Wir sind es müde, immer noch wieder zu erklären, was auf gabrielachipsy hinlänglich nachzulesen ist; NIX am Chip ist wissenschaftlich! Die Grundlagen des Chips sind esoterisches Gedankengut, Wunschdenken, allenfalls Experimente, eher noch unlauterer Geschäftssinn. Und da die Gabriel-Tech auf ihren eigenen Internetseiten in den „Rechtlichen Hinweisen“ explizit darauf hinweist, dass „weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden […] bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt“ sind, ist auch das WhitePaper wieder nur Verarsche. Sorry, wenn wir hier einmal sehr deutschlich werden!

„Dieses Papier ist dennoch kein Produkt der Gabriel-Tech GmbH und der Inhalt sollte als unabhängige Einschätzung betrachtet werden.“

Warum wird hier explizit darauf hingewiesen, das Papier sollte als unabhängige Einschätzung betrachtet werden“, wenn es unabhängig ist? Es wäre unabhängig, wenn es eben keine Auftragsarbeit wäre! Wieviel Geld hat Carlos für die Erfüllung seines Auftrages und seine „brillianten Ausführungen“ bekommen? Derselbe Carlos kümmert sich nach aktuellem Kenntnisstand übrigens für sicherlich nochmals eine große Handvoll Geld auch um das angekündigte „US-Patent„. Wenn das nicht genehmigt wird, hat die Gabriel-Tech zumindest einen schönen Abschreibungsposten, denn Herr Carlos hat sein Geld jetzt schon verdient; ein Fuchs!  😉

Also, nichts gegen Herrn Carlos, aber das gesamte WhitePaper erinnert vom Stil her an einen gewissen Herrn Medinger (der erstellte 2002 einen „amtlichen Wirknachweis“ für die Gabriel-Tech), der vor Jahren einmal vom Gericht als Gutachter aus dem Gerichtssaal hinauskomplimentiert wurde – „nach Ansicht des Gerichts basierten seine komplizierten Ausführungen nicht auf etablierten Methoden der Physik.“ Die Gabriel-Tech hat es anscheinend nötig, jemanden zu beauftragen, der ein solches scheinwissenschaftliches Pamphlet herausgibt, hinter dem sich die Gabriel-Tech worthülsenreich verstecken kann. Lesen wir uns noch einmal genau die Wikipedia-Definition zum WhitePaper durch, erkennen wir sowieso, dass diese auf die Arbeit Carlos‘ weitestgehend nicht zutrifft, bzw. umgekehrt. (Pro & Contra!)

Aber was ist eigentlich mit dem Film „Der Handykrieg“ … ?! Carlos als Anti-Mobilfunk-Film-Produzent hätte diese „Gabriel-Technology Made in Germany“ als Allheilmittel gegen furchtbar böse Strahlen/Frequenzen/Felder/Wellen doch sicherlich erwähnt, wenn …? Wenn da was dran gewesen wäre…? Wenn er ein paar Dollars oder Euro mehr hinzuverdient hätte…?

Wo er doch als vehementer Mobilfunk-Kritiker auftritt, wär es doch naheliegend und prächtig gewesen, gleichzeitig eine universelle Schutz-Lösung anbieten zu können – mit gewisser Beteiligung natürlich. Hatte er diese zu hoch angesetzt? Also, warum tut er es nicht? Der ist Geschäftsmann und will Geld verdienen. Wir spekulieren hier darauf, dass er einfach nur wusste, dass die „Gabriel-Technologie“ alberne Quacksalberei ist, mit der er sich nicht soooweit aus dem Fenster zu lehnen gedachte; das wäre u.U. zu peinlich geworden! Der geht auf Nummer sicher und lässt sich nicht in offensichtliche, schnell durchschaubare Gaunereien reinziehen. Das WhitePaper war nur ’ne Gefälligkeit, ein sehr netter Nebenverdienst, für die er die Gabriel-Tech nur benutzt hat. Vielleicht wurde aber der Gabriel-Tech die Sache selber zu heiß. Internationaler Vertrieb ruft internationale Denker auf den Plan! Wenn dann international bekannt würde, was die hier in Europa verzapfen…, dann gute Nacht!

Der Film übrigens – nur ein Geschäft für Carlos, wie viele andere, und vom Inhalt her tendenziös und ohne einen einzigen stichhaltigen Beweis für negative gesundheitliche Folgen durch Handynutzung. Es könnte Hinweise darauf geben, dass Handy-Strahlung Krebs verursacht, blablabla… Und angeblich gäbe es keine aussagekräftigen Gegenstudien, was schön mal eine faustdicke Lüge ist. Einfach nur ein Auftrags-Propaganda-Film für den gut verdienenden Businessman Dr. Carlos.

Wir schließen unsere Betrachtungen mit einem abschließenden, umwälzenden Zitat aus dem toilet paper:

Die Gabriel-Technologie modifiziert den Gradienten im Wirbelfeld und den Spin der Atome.

Boah eh! Und das mit High Technology! 🙂

Dieser Artikel wird fortgeführt.

das gabrielachipsy-Team