Die Gabriel-Tech GmbH löscht Kritiker-Seiten nach Abmahnung

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„Kritiker aus dem Netz“

Liebe LeserInnen,

wir dürfen bekannt geben, dass die Gabriel-Tech GmbH die Kritiker-Seiten endlich vom Netz genommen hat! Diese waren letztlich der Beweggrund für den Aufbau dieses Blogs.

Am späten Nachmittag des 17.02.2017 sah sich die Firma genötigt, die „Kritikerseiten“ zu löschen. Anlass war eine anwaltliche Abmahnung mit Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen wegen Verleumdung eines der „Kritiker aus dem Netz“.

Wir freuen uns darüber, dass die Gabriel-Tech nun nicht nur die beanstandeten Kommentare, sondern die komplette Kritiker-Seite entfernt hat, denn hauptsächlich ging es um die öffentliche Anprangerung eines einzelnen Kritikers als „Erpresser“, ohne dass dafür jemals stichhaltige und überzeugende Beweise vorgelegt wurden. Doch auch die anderen Kritiker wurden aus unserer Sicht nicht gerade freundlich und fair behandelt, so dass wir uns also für sie mitfreuen dürfen.

Die Gabriel-Tech hatte sich selber also keinen guten Gefallen getan, trotz mehrfacher Aufforderung, die Kritiker-Seiten stehen zu lassen. Dies war die eine Seite der Auseinandersetzungen. Die andere Seite sind die fragwürdigen (merkwürdigen?) technischen Grundlagen des Chips. Welchen Firlefanz die technischen Erklärungen der Wirkungsweise des Gabriel-Chip darstellen, haben wir auf diesem Blog zur Genüge dargestellt. Oder hat jemand der LeserInnen eine Idee, als was sonst die zugrundeliegenden Patente bezeichnet werden können? Etwa als wissenschaftliches Know-how, als Hightech?! Jeder, der ein bisschen Denkvermögen und technisches Verständnis mitbringt, kann sich davon selber überzeugen.

Dürfen wir etwas als „Firlefanz“ bezeichnen, vom dem die Gabriel-Tech-GmbH auf ihren eigenen Impressum-Seiten angibt:

Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Quellen: gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise, gabriel-solution.com/de/impressum, gabriel-technology.de/home/impressum/, wohlfuehlexpertin.at/index.php/agb.

Das die zugrundeliegenden Patente tatsächlich Firlefanz sind, esoterische Spinnereien, wies bereits Fritz Jörn, Dipl.-Ing. und Journalist, in seinem Bericht von 2003 nach. Die FAZ wurde noch deutlicher: „Humbug auf hoher Ebene – Purer Unfug: Der Gabriel-Chip als „Handy-Strahlen-Neutralisator“ (Bericht ebenfalls von Fritz Jörn, 01.07.2003 in FAZ Technik und Motor).

DIE ZEIT brachte am 04.03.2004 Nr.11 ebenfalls einen äußerst kritischen Artikel über den Gabriel-Chip und nannte diesen gar „Humbug fürs Handy – Mit obskurer Technik gegen den Elektrosmog versuchen Scharlatane Geld zu machen„.

Silny hat für die ZEIT die vermeintliche Schutzvorrichtung näher untersucht. „Den können sie ruhig aufs Handy aufkleben, der bringt gar nichts“, bestätigt er. Ein Blick in die österreichische Patentschrift (Nr. AT 409 930 B) des Schutz-Papperls offenbart die eingesetzte Technologie: Von „rechtsdrehendem Wasser“ ist da die Rede, von „Wünschelrutengängern“, „Wasseradern“ und „Erdstrahlen“. Für so genannte „sensitive Personen“ soll Gabriels Chip „Störstrahlen“ minimieren, die „physikalisch nicht einwandfrei messbar“ seien.

Quelle: www.zeit.de/2004/11/C-Handychip/komplettansicht

Wer noch etwas mehr über die Gabriel-Chip-Geschichte erfahren möchte, dem sei der Beitrag von Ulrich Berger, Mathematiker und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/ ans Herz gelegt.

Was also keine wissenschaftliche Grundlage hat, kann auch keinen wissenschaftlichen Wirknachweis erhalten. Und so warten wir weiter gespannt auf den Tag, an welchem Wissenschaftler der staunenden Welt die genialen und bislang technisch unverstandenen Patente erklären und praktisch beweisen – in unabhängigen Studien mit reproduzierbaren Ergebnissen. Klasse wäre es, wenn die Gabriel-Tech dies einmal selber tun würde; der Öffentlichkeit erklären, wie die Gabriel-Chips – mit jener technischen Grundlage, wie in den Patenten beschrieben! – ihre angepriesene Wirkung erzielen können. Auch auf die Veröffentlichung der angekündigten neuen Doppelblindstudie sind wir sehr gespannt.

Mitläufer oder Geschäftemacher?

Erstaunlich ist, wer bis heute den Gabriel-Tech-Online-Laden unterstützt. Zu den Unterstützern zählen wir bis heute folgende, von uns teils mehrfach informierte, Institute und Einzelpersonen:

  • der BDSF, der Harry Roos immer noch als Sachverständigen listet
  • der BSI, der den BDSF zertifiziert
  • Prof. Dr. Gunter M. Rothe, Uni Mainz, Ideengeber und Mitbegründer des gfgev, Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V., als pseudowissenschaftlicher Verein mit dem Vorsatz, dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, damit er überhaupt einen hat
  • Dr. Diana Henz, leitend oder begleitend für den Forschungsauftrag an der Uni Mainz, Elektrosmog-Wirkungen und Abschirmmöglichkeiten mithilfe des Gabriel-Chips festzustellen
  • der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder für Forschungsprojekte zu entscheiden hat
  • u.v.a. Personen und Firmen, oben angeführte jedoch in entscheidendem Maße

Bis auf den BDSF hatte es innerhalb von etlichen Monaten niemand überhaupt nötig, zu antworten.

Jedoch auch andere interessieren sich längst für die Inhalte dieses Blogs.

Statistik Januar bis Februar 2017

Google-Cache löschen

Apropos, wer ebenfalls von Verleumdungen betroffen ist/war und entsprechende Seiten über einen Rechtsanwalt (am besten einen Fachanwalt für Reputation und Persönlichkeitsschutz) entfernen ließ, wird jedoch noch tage- oder gar wochenlang die alten Suchergebnisse bei Google angezeigt bekommen. Die Seiten sind zwar offline, befinden sich jedoch noch im Google-Cache und können weiterhin eingesehen werden. Um dies zu verhindern, kann man, einen Google-Account vorausgesetzt, auf der Google-Seite www.google.com/webmasters/tools/removals einen Antrag zur Löschung des Google-Cache für die betreffenden Seiten stellen. Dazu benötigt man die präzisen alten Internetadressen. Im Falle der Gabriel-Tech mit ihren ehemaligen Hass-Seiten „Kritiker-aus-dem-Netz“ dauerte es keine 24 Stunden, und die Seiten waren gelöscht. Es wurden keinerlei Suchergebnisse zu den alten unerwünschten Inhalten mehr in den Suchergebnissen angezeigt – der Spuk war endgültig vorbei.


Im aufrichtigen Bemühen, einen abmahnsicheren Bericht verfasst zu haben, verbleiben wir bis auf Weiteres.

Bei eventuellen Befindlichkeiten verweisen wir, wie seit Bestehen des Blogs, auf die rechtlichen Hinweise – „Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!“ Wir sind grundsätzlich mit einer gütlichen Einigung einverstanden und dazu bereit!

Wir werden es ab sofort vermeiden, Personen zu diskreditieren und bewusst in ein schlechtes Licht zu stellen, behalten uns allerdings weiterhin das Recht vor, kritisch berichten zu dürfen. Eine gewisse Polemik bzw. Ironie sei uns dabei vergeben.

das gabrielachipsy-Team
E-Mail-Adresse

Letzte Aktualisierung: 06.05.2017

Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH?

An die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main

⇒  s. zusammenfassend letzte Überschrift: „Der vorsätzliche, organisierte Betrug
⇒  zusätzlich zur Kenntnisnahme und zum weiteren Nachweis des Betruges an Geschäfts-/Privat-Kunden und „Gabriel-Objekt-Berater“:

Liebe LeserInnen, wir bringen einen neuen grundlegenden Beitrag, beschäftigen uns noch einmal ausführlicher mit der Gabriel-Tech, und gehen gestellter Frage nach – Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH? Damit möchten wir vorerst auch den Deckel schließen, denn ab nun wird sich anderweitig um diese Angelegenheit gekümmert werden. Wir bedanken und bei allen, die uns mit wichtigen Informationen versorgt und „Licht ins Dunkle“ gebracht haben – merci beaucoup!
Wir werden uns dennoch beizeiten wieder zu Wort melden! 😉

Gerd Lehmann, Geschäftsführer der Gabriel-Tech GmbH

Eigentlich müsste die Frage mit „was“ anfangen, und zugegebenermaßen hat es einige Zeit gebraucht, diese Frage zu beantworten, und bis wir wussten, „wer“ die Gabriel-Tech ist.
Der Geschäftsführer der Gabriel-Tech, Gerd Lehmann, lebt eigentlich und sehr gut von seinem Hauptgeschäft, GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Gerd Lehmann ist seit 40 Jahren mit Harry Roos befreundet, und beide leierten mit Anwälten Ende der 1990er Jahre dem österreichischen „Naturforscher“ Franz Gabriel seine Erfindung aus dem Kreuz, wie man so schön sagt. Lehmann ist heute 70 Jahre alt und kümmert sich nicht wirklich um das Geschäft mit dem Gabriel-Chip. Sein Tenor ist „das will ich alles gar nicht wissen“, und so hat Roos freie Hand, kümmert sich um Werbung, Webseiten und Kundenakquise. Nach unserer Kenntnis hat Lehmann bis heute ca. 1-2 Millionen (!) Euro aus seinem Hauptgeschäft in den Gabriel-Chip bzw. in Roos hineingepumpt – und verpulvert. Denn der große Durchbruch gelang bis heute nicht. Und so wird der Druck immer größer, Gabriel-Chips verkaufen zu müssen, die in Millionenwerten auf Lager liegen (Verkaufswerte).

Die Geschäfts-Grundlage

Dies ist allerdings eine Herausforderung, vor allem, wenn man selber weiß, dass dem Gabriel-Chip jede technische und wissenschaftliche Grundlage für die angedichtete Wirkung fehlt. Das erste Erfordernis ist demgemäß gut lügen zu können und etwas darzustellen, was man in Wirklichkeit unmöglich sein kann. Es gibt bis heute, trotz 18 Jahren behaupteter intensiver Forschung keinen Nachweis, der wissenschaftlich erbracht werden kann, geschweige denn vor irgendeinem Gericht haltbar wäre, dass der Gabriel-Chip Elektrosmog beseitigen kann. Die komplette Basis, von den Patenten über „amtliche Wirknachweise“ bis hin zur Messtechnik fußt auf pseudowissenschaftlichen Behauptungen und esoterischen Spekulationen, die noch nicht einmal echten kognitiven Gedankengängen entspringen, sondern dem Versuch, etwas zu erschaffen, dass von vornherein auf Betrug ausgelegt war und ist. Aber Harry Roos hat sich das größenwahnsinnige Ziel gesetzt, den esoterischen Gabriel-Chip als Quasi-Standard für Elektrosmog-Abwehr zu etablieren. Deshalb mussten alle Informationen, die sich auf die technischen Grundlagen des Gabriel-Chips beziehen, nämlich die Patente, samt und sonders von den Firmenwebseiten der Gabriel-Tech verschwinden. Und in den „Rechtlichen Hinweisen“ der Gabriel-Tech-Seiten wird bis heute 2017 rechtskonform! explizit auf die Unwissenschaftlichkeit hingewiesen.

Informationsblasen und Täuschung der Öffentlichkeit

Es muss also niemanden verwundern, wenn er bzw. sie auf den Gabriel-Tech-Seiten authentische, technische und verifizierbare Informationen über die „Gabriel-Technologie“ sucht, sie aber nicht entdeckt. Denn dort findet sich nichts weiter als ein riesiger, zusammengebastelter Lügenhaufen an ‚Informationen‘ und Selbstdarstellungen. Alles ist lediglich aufgeblähter Content, sind Scheininhalte, die alles Verfügbare an Krankheitsmeldungen bezüglich Elektrosmog spiegeln, aber nichts eigenes Schöpferisches, Innovatives. Es werden z.B 4 Länderflaggen gezeigt, von denen die französische und die amerikanische lediglich auf fremde Verkaufsportale verweisen. Es werden auf der deutschen und österreichischen solution-Website der Gabriel-Tech Teams vorgestellt, die es so definitiv nicht gibt, es wird von einem US-Patent geschwafelt, welches bis heute nicht erteilt wurde, es werden Bibliografien zusammengelogen, man lässt sich für viel Geld ein „WhitePaper“ schreiben, dass absolut keinen wissenschaftlichen Bezug herstellen kann und deshalb eher den Wert von „papier toilette„ besitzt, und über Drittveranstaltungen gibt man sich sozial engagiert, um den Eindruck von Seriösität zu vermitteln.
Man schaue beispielsweise einmal auf „gabriel-technology.de/aktuelles/news/“ – man wird verblüfft feststellen, es gibt keine News! Was dort zu finden ist, ist eine lange Liste über Meldungen Dritter, wie z.B. „Elektrosmog kann Kopfschmerzen verursachen“ und ähnliches Gerede. Alle hypothetischen Gesundheitswarnungen sind natürlich im Interesse des Geschäftes, schließlich soll der Wunderchip weiterhin verkauft werden. Die News-Seite ist beispielgebend für den kompletten Webauftritt des Unternehmens.

Eventuell kann man das primäre und unablässige Veröffentlichen auf den Gabriel-Tech-Seiten von vermuteten pathologischen Wirkungen von Handy-Strahlung als fahrlässig und unzulässig bezeichnen, denn

Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen

Erwartung einer Schädigung kann zu Symptomen führen / Medien sollten verantwortungsvoll mit Warnungen vor Gesundheitsrisiken umgehen

Quelle: www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/umwefakt.htm

Für „design / Technische Umsetzung“ der Gabriel-Tech-Webseiten wird im Impressum zwar die Tochter von G. Lehmann, Anja Lehmann, angegeben, jedoch für die Inhalte ist offenbar Harry Roos ‚zuständig‘. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Gerd Lehmann noch nicht einmal E-Mails erhält, die unter der im Impressum der Firma angegebenen E-Mail-Adressse info(a)gabriel-tech.de an diesen als Geschäftsführer gesendet werden. Zum echten Problem wird dies, wenn es um juristische Dinge geht, dazu an anderer Stelle mehr. Wer also ist Harry Roos, der da quasi durchgezogen wird?

Wer ist Harry Roos?

Harry Roos führte vor ca. 30 Jahren ein Autohaus und war nach eigenen Aussagen (angeberische „Storys“ in Gesellschaft) im „Milieu“ unterwegs, und man hat vor Jahren sogar mal eine Waffe bei ihm gefunden. Irgendwann musste er das Geschäft ‚aufgeben‘ und ist seit dem als Vorbestrafter (?) nicht mehr geschäftsfähig. Deshalb taucht Roos bis heute auch in keiner Unternehmung mehr offiziell auf. Für die Gabriel-Tech arbeitet er, auch in gelegentlichen Rechtsverfahren, als freier Mitarbeiter auf Honorarbasis und als Sachverständiger + Gutachter – ohne jegliche fachliche Kompetenz, lediglich mit seinem BDSF-Mäntelchen, mit welchem er sich gerne schmückt. Lehmann sprang damals, nachdem Roos als Autoverkäufer nicht mehr arbeiten durfte, in die Bresche. Die Finanzierung des Gabriel-Chips lief ursprünglich über Privatgelder von Roos + Lehmann, dann über Einlagen von Tobias Schmitt + Lehmann, aktuell wahrscheinlich ausschließlich über Lehmann bzw. seine GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Die Familie kann es nicht mehr mit ansehen, aber Lehmann ist nicht zu stoppen. Dennoch steht und fällt alles mit Roos.

Die Geschäftspartner

Tobias Schmitt ist Geschäftsführer bei Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG, die den Gabriel-Chip derzeit produziert (stanzen, drucken). Die Klebefläche wird von tesa SE draufgezogen, vorgepackt wird von der Behindertenwerkstatt Schlocker-Stiftung Hattersheim. Zu guter Letzt gibt es dann noch Robert Mayr, der mit seiner ROM-Elektronic Messtechnik produziert und H. Roos mit Messsonden beliefert, sowie den Dipl.-Ing. Michael Baacke, der dafür die Software schreibt. (Wer ist der französische Hersteller für die Alu-Folie…?)
So weit wir informiert sind, hat Roos Mayr mit einer großen Abnahme von Sonden geködert, wohl für die zukünftigen Objekt-Berater – Roos witterte seine zusätzliche Chance im baubiologischen Bereich. Für Roos wurde daraufhin ein kompletter Messkoffer zusammengestellt und von Baacke eine Software geschrieben, die das ‚handling‘ aller Sonden in einem Programm möglich macht. Da die Abnahmen dann aber in Ermangelung von Objekt-Beratern nie im großen Stil erfolgt sind, sitzt Mayr nun auf den Koffern und Baacke hat nicht so wirklich Geld für die Programmierung gesehen. Der Messkoffer wird nun von ROM auch direkt angeboten, inkl. einer ähnlichen Software, und die Gabriel-Chip-Logos wurden wahrscheinlich durch ROM-Schriftzüge ersetzt.

Das Nutznießen an fremden Ressourcen

Wie schaffte es Roos immer wieder, Akademiker und spezialisierte Fachleute auf seine Seite zu ziehen, ohne dass die (nicht vorhandenen) Grundlagen des Gabriel-Chips von diesen jemals ernsthaft und gewissenhaft hinterfragt und tiefer beleuchtet wurden? Gewissenhaftigkeit ist doch die Tugend eines jeden Akademikers, vor allem auch mit Dissertation und Professur. Roos wird, wenn etwas nicht nach seinen Wünschen läuft, als aggressiv beschrieben, und viele ehemalige Partner distanzieren sich heute von ihm, möchten nicht mehr mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden. Er passt einfach nicht in die ehrenwerte Gesellschaft studierter, rechtschaffener und positiver Erfolgsmenschen.
Durch die Kontakte mit Ärzten, Therapeuten und Menschen aus anderen Fachbereichen konnte Roos sich über die Jahre ein gewisses Vokabular aneignen, das es ihm immer wieder ermöglichte, für die Bewerbung des Gabriel-Chips Formulierungen zu fabrizieren, die fachlich, spezialisiert und vor allem wissenschaftlich klangen. Dabei hatte er sicherlich auch einige Hilfestellungen. Manche fallen da schnell drauf rein und lassen sich blenden. Und es gab immer einzelne Akademiker, aktuell z.B. Prof. Dr. Gunter M. Rothe, die sich an seine Seite stellten und ihm eine gewisse Reputation sicherten bzw. weitere Türen öffneten. Und so kann sich Roos heute frech hinstellen und ungeniert behaupten, die Universität Mainz wäre auf ihn zugekommen, um über ein Forschungsprojekt feststellen zu lassen, was für körperliche Auswirkungen (hauptsächlich bezogen auf die geistige Konzentration) Elektrosmog und was für eine Abschirmwirkung die Gabriel-Chips diesbezüglich haben. Und spätestens hier ist Schluss mit Lustig! Der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder zu entscheiden hat, wurde bereits in Kenntnis gesetzt.
Es war somit stets ein Absaugen, ein Nutznießen für die eigenen Interessen. Wenn man ihm jedoch erst einmal fachlich etwas „auf den Zahn fühlte“, dann war sehr schnell Ende mit Fachlichkeit, Qualifizierung, Seriosität und Freundlichkeit – und übrig blieb Geschwafel, dass er selber nicht wirklich erklären konnte, oder gar Drohungen.

Die Unwirksamkeit des Gabriel-Chips

Aus dem „Gabriel-Team“ haben mehrere versucht, die Wirkung des Chips mit den entsprechenden Sonden zu messen. Es gab nie positive Ergebnisse. Sie konnten ein beliebiges elektrisches Gerät nehmen, die Sonde daneben stellen, -zig Chips draufkleben und stundenlang warten. Bei gleicher Ausgangssituation passierte nichts. Von den Franzosen hat einer über Wochen versucht, so Ergebnisse nachzuvollziehen – nichts. Nur Roos konnte es in seinem zutrittsverwehrten 8qm-‚Labor‘-Räumchen, weshalb die Wirkung der Gabriel-Technologie also auch nur unter „Laborbedingungen“ messbar war. Dies allerdings auch nur solange, bis in die neuen Geschäftsräume umgezogen wurde! Was hatte Roos sich also unbeobachtet im alten Labor zusammengebastelt?
Den Rest besorgte dann offiziell die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. mit Unterschrift von Prof. Dr. Rothe, dessen Idee es war, über den Verein dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Die softwareseitige „Darstellung der Wirksamkeit einer Entstörungs-Technologie„, wurde dann marketingtechnisch aufbereitet und als wissenschaftlich verkauft. Fielen der Umzugstermin und das Stilllegen der GFG-Website (um Rothe zu schützen?) zeitlich zusammen?

Der vorsätzliche, organisierte Betrug

Als Fazit bestätigt die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe (gfgev.com) mit einem Prof. Rothe an der Spitze eine (scheinbar)  physikalisch messbare Wirkung für den Gabriel-Chip. Ein Gabriel-Objekt-Berater kommt zum Privat- o. Geschäftskunden ins Haus, mit teurer Messtechnik und analysiert Feldwerte. Diese setzt er in Bezug zu baubiologischen Definitionen und findet immer sanierungswürdige Belastungen. Nun reduziert er Stromfelder und eigene Funknetze wie z.B. WLAN und Handy durch Vermeiden, Abstand vergrößern, Abschalten, Stromstecker umdrehen, etc. und klebt ganz viele wertlose Gabriel-Chips. Er erzählt, die Chips brauchen einige Tage, um die Stromkreise zu informieren und fährt erst einmal wieder nach Hause. Durch die Strom- und Funkreduzierungen fühlen sich die meisten Kunden sofort besser bzw. sie spüren eine Veränderung des Schlafverhaltens. Nach 10 bis 14 Tagen kommt der Gabriel-Objekt-Berater wieder ins Haus, misst nach und erhält immer ein deutlich besseres Ergebnis – die Störelemente wurden ja bereits beim 1. Termin abgeschaltet! Die Gabriel-Chips haben also perfekt gearbeitet. Alles andere hat der Kunde als Laie bereits vergessen – und der grundlegende Messvergleich fehlt somit! D.h. messen und protokollieren ohne Gabriel-Chip + aktiver Störelemente (Ist-Zustand), danach die Gabriel-Chips anbringen und die Vergleichsmessung + Protokollierung jeweils mit und ohne aktiver Störelemente! Und schon kann die Rechnung über hunderte von Euros ausgestellt werden. Eine gut aufbereitete Auswertung mit Gegenüberstellung der Vor- und „Nachmessung“, TÜV-Siegel und (gefälschte?) Gutachter-Unterschriften bestätigen die hervorragende Arbeit und schließen das Projekt ab. Schade nur, dass eine „Entstörung“ auch ohne Gabriel-Technologie möglich gewesen wäre. Aber ‚toll‘, dass auf diesem Wege die fachliche Inkompetenz und auch der Betrug am Kunden dokumentiert werden.

Für Herrn Lehmann, der „das alles gar nicht wissen will„, könnte es ein böses Erwachen geben. E-Mails an Lehmann als Gabriel-Tech-Chef (info@gabriel-tech.de) landen definitiv bei Roos und werden von diesem auch beantwortet. Geschieht das gleiche auch mit ‚analoger‘ Post, gerichtet an die Gabriel-Tech GmbH? (Die Geschäftsräume der GL Verleih GmbH und der Gabriel-Tech GmbH liegen in Kelkheim im selben Gebäudekomplex, höchstwahrscheinlich mit separaten Briefkästen). Das könnte problematisch werden, z.B. wenn es eine Abmahnung mit Fristsetzung gibt, und Lehmann gar mit etwas konfrontiert wird, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat, weil Roos es verzapft hat…

das gabrielachipsy-Team
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