Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH?

An die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main

⇒  s. zusammenfassend letzte Überschrift: „Der vorsätzliche, organisierte Betrug
⇒  zusätzlich zur Kenntnisnahme und zum weiteren Nachweis des Betruges an Geschäfts-/Privat-Kunden und „Gabriel-Objekt-Berater“:

Liebe LeserInnen, wir bringen einen neuen grundlegenden Beitrag, beschäftigen uns noch einmal ausführlicher mit der Gabriel-Tech, und gehen gestellter Frage nach – Wer ist und wer betrügt die Gabriel-Tech GmbH? Damit möchten wir vorerst auch den Deckel schließen, denn ab nun wird sich anderweitig um diese Angelegenheit gekümmert werden. Wir bedanken und bei allen, die uns mit wichtigen Informationen versorgt und „Licht ins Dunkle“ gebracht haben – merci beaucoup!
Wir werden uns dennoch beizeiten wieder zu Wort melden! 😉

Gerd Lehmann, Geschäftsführer der Gabriel-Tech GmbH

Eigentlich müsste die Frage mit „was“ anfangen, und zugegebenermaßen hat es einige Zeit gebraucht, diese Frage zu beantworten, und bis wir wussten, „wer“ die Gabriel-Tech ist.
Der Geschäftsführer der Gabriel-Tech, Gerd Lehmann, lebt eigentlich und sehr gut von seinem Hauptgeschäft, GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Gerd Lehmann ist seit 40 Jahren mit Harry Roos befreundet, und beide leierten mit Anwälten Ende der 1990er Jahre dem österreichischen „Naturforscher“ Franz Gabriel seine Erfindung aus dem Kreuz, wie man so schön sagt. Lehmann ist heute 70 Jahre alt und kümmert sich nicht wirklich um das Geschäft mit dem Gabriel-Chip. Sein Tenor ist „das will ich alles gar nicht wissen“, und so hat Roos freie Hand, kümmert sich um Werbung, Webseiten und Kundenakquise. Nach unserer Kenntnis hat Lehmann bis heute ca. 1-2 Millionen (!) Euro aus seinem Hauptgeschäft in den Gabriel-Chip bzw. in Roos hineingepumpt – und verpulvert. Denn der große Durchbruch gelang bis heute nicht. Und so wird der Druck immer größer, Gabriel-Chips verkaufen zu müssen, die in Millionenwerten auf Lager liegen (Verkaufswerte).

Die Geschäfts-Grundlage

Dies ist allerdings eine Herausforderung, vor allem, wenn man selber weiß, dass dem Gabriel-Chip jede technische und wissenschaftliche Grundlage für die angedichtete Wirkung fehlt. Das erste Erfordernis ist demgemäß gut lügen zu können und etwas darzustellen, was man in Wirklichkeit unmöglich sein kann. Es gibt bis heute, trotz 18 Jahren behaupteter intensiver Forschung keinen Nachweis, der wissenschaftlich erbracht werden kann, geschweige denn vor irgendeinem Gericht haltbar wäre, dass der Gabriel-Chip Elektrosmog beseitigen kann. Die komplette Basis, von den Patenten über „amtliche Wirknachweise“ bis hin zur Messtechnik fußt auf pseudowissenschaftlichen Behauptungen und esoterischen Spekulationen, die noch nicht einmal echten kognitiven Gedankengängen entspringen, sondern dem Versuch, etwas zu erschaffen, dass von vornherein auf Betrug ausgelegt war und ist. Aber Harry Roos hat sich das größenwahnsinnige Ziel gesetzt, den esoterischen Gabriel-Chip als Quasi-Standard für Elektrosmog-Abwehr zu etablieren. Deshalb mussten alle Informationen, die sich auf die technischen Grundlagen des Gabriel-Chips beziehen, nämlich die Patente, samt und sonders von den Firmenwebseiten der Gabriel-Tech verschwinden. Und in den „Rechtlichen Hinweisen“ der Gabriel-Tech-Seiten wird bis heute 2017 rechtskonform! explizit auf die Unwissenschaftlichkeit hingewiesen.

Informationsblasen und Täuschung der Öffentlichkeit

Es muss also niemanden verwundern, wenn er bzw. sie auf den Gabriel-Tech-Seiten authentische, technische und verifizierbare Informationen über die „Gabriel-Technologie“ sucht, sie aber nicht entdeckt. Denn dort findet sich nichts weiter als ein riesiger, zusammengebastelter Lügenhaufen an ‚Informationen‘ und Selbstdarstellungen. Alles ist lediglich aufgeblähter Content, sind Scheininhalte, die alles Verfügbare an Krankheitsmeldungen bezüglich Elektrosmog spiegeln, aber nichts eigenes Schöpferisches, Innovatives. Es werden z.B 4 Länderflaggen gezeigt, von denen die französische und die amerikanische lediglich auf fremde Verkaufsportale verweisen. Es werden auf der deutschen und österreichischen solution-Website der Gabriel-Tech Teams vorgestellt, die es so definitiv nicht gibt, es wird von einem US-Patent geschwafelt, welches bis heute nicht erteilt wurde, es werden Bibliografien zusammengelogen, man lässt sich für viel Geld ein „WhitePaper“ schreiben, dass absolut keinen wissenschaftlichen Bezug herstellen kann und deshalb eher den Wert von „papier toilette„ besitzt, und über Drittveranstaltungen gibt man sich sozial engagiert, um den Eindruck von Seriösität zu vermitteln.
Man schaue beispielsweise einmal auf „gabriel-technology.de/aktuelles/news/“ – man wird verblüfft feststellen, es gibt keine News! Was dort zu finden ist, ist eine lange Liste über Meldungen Dritter, wie z.B. „Elektrosmog kann Kopfschmerzen verursachen“ und ähnliches Gerede. Alle hypothetischen Gesundheitswarnungen sind natürlich im Interesse des Geschäftes, schließlich soll der Wunderchip weiterhin verkauft werden. Die News-Seite ist beispielgebend für den kompletten Webauftritt des Unternehmens.

Eventuell kann man das primäre und unablässige Veröffentlichen auf den Gabriel-Tech-Seiten von vermuteten pathologischen Wirkungen von Handy-Strahlung als fahrlässig und unzulässig bezeichnen, denn

Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen

Erwartung einer Schädigung kann zu Symptomen führen / Medien sollten verantwortungsvoll mit Warnungen vor Gesundheitsrisiken umgehen

Quelle: www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/biblumge/umwefakt.htm

Für „design / Technische Umsetzung“ der Gabriel-Tech-Webseiten wird im Impressum zwar die Tochter von G. Lehmann, Anja Lehmann, angegeben, jedoch für die Inhalte ist offenbar Harry Roos ‚zuständig‘. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Gerd Lehmann noch nicht einmal E-Mails erhält, die unter der im Impressum der Firma angegebenen E-Mail-Adressse info(a)gabriel-tech.de an diesen als Geschäftsführer gesendet werden. Zum echten Problem wird dies, wenn es um juristische Dinge geht, dazu an anderer Stelle mehr. Wer also ist Harry Roos, der da quasi durchgezogen wird?

Wer ist Harry Roos?

Harry Roos führte vor ca. 30 Jahren ein Autohaus und war nach eigenen Aussagen (angeberische „Storys“ in Gesellschaft) im „Milieu“ unterwegs, und man hat vor Jahren sogar mal eine Waffe bei ihm gefunden. Irgendwann musste er das Geschäft ‚aufgeben‘ und ist seit dem als Vorbestrafter (?) nicht mehr geschäftsfähig. Deshalb taucht Roos bis heute auch in keiner Unternehmung mehr offiziell auf. Für die Gabriel-Tech arbeitet er, auch in gelegentlichen Rechtsverfahren, als freier Mitarbeiter auf Honorarbasis und als Sachverständiger + Gutachter – ohne jegliche fachliche Kompetenz, lediglich mit seinem BDSF-Mäntelchen, mit welchem er sich gerne schmückt. Lehmann sprang damals, nachdem Roos als Autoverkäufer nicht mehr arbeiten durfte, in die Bresche. Die Finanzierung des Gabriel-Chips lief ursprünglich über Privatgelder von Roos + Lehmann, dann über Einlagen von Tobias Schmitt + Lehmann, aktuell wahrscheinlich ausschließlich über Lehmann bzw. seine GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH. Die Familie kann es nicht mehr mit ansehen, aber Lehmann ist nicht zu stoppen. Dennoch steht und fällt alles mit Roos.

Die Geschäftspartner

Tobias Schmitt ist Geschäftsführer bei Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG, die den Gabriel-Chip derzeit produziert (stanzen, drucken). Die Klebefläche wird von tesa SE draufgezogen, vorgepackt wird von der Behindertenwerkstatt Schlocker-Stiftung Hattersheim. Zu guter Letzt gibt es dann noch Robert Mayr, der mit seiner ROM-Elektronic Messtechnik produziert und H. Roos mit Messsonden beliefert, sowie den Dipl.-Ing. Michael Baacke, der dafür die Software schreibt. (Wer ist der französische Hersteller für die Alu-Folie…?)
So weit wir informiert sind, hat Roos Mayr mit einer großen Abnahme von Sonden geködert, wohl für die zukünftigen Objekt-Berater – Roos witterte seine zusätzliche Chance im baubiologischen Bereich. Für Roos wurde daraufhin ein kompletter Messkoffer zusammengestellt und von Baacke eine Software geschrieben, die das ‚handling‘ aller Sonden in einem Programm möglich macht. Da die Abnahmen dann aber in Ermangelung von Objekt-Beratern nie im großen Stil erfolgt sind, sitzt Mayr nun auf den Koffern und Baacke hat nicht so wirklich Geld für die Programmierung gesehen. Der Messkoffer wird nun von ROM auch direkt angeboten, inkl. einer ähnlichen Software, und die Gabriel-Chip-Logos wurden wahrscheinlich durch ROM-Schriftzüge ersetzt.

Das Nutznießen an fremden Ressourcen

Wie schaffte es Roos immer wieder, Akademiker und spezialisierte Fachleute auf seine Seite zu ziehen, ohne dass die (nicht vorhandenen) Grundlagen des Gabriel-Chips von diesen jemals ernsthaft und gewissenhaft hinterfragt und tiefer beleuchtet wurden? Gewissenhaftigkeit ist doch die Tugend eines jeden Akademikers, vor allem auch mit Dissertation und Professur. Roos wird, wenn etwas nicht nach seinen Wünschen läuft, als aggressiv beschrieben, und viele ehemalige Partner distanzieren sich heute von ihm, möchten nicht mehr mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden. Er passt einfach nicht in die ehrenwerte Gesellschaft studierter, rechtschaffener und positiver Erfolgsmenschen.
Durch die Kontakte mit Ärzten, Therapeuten und Menschen aus anderen Fachbereichen konnte Roos sich über die Jahre ein gewisses Vokabular aneignen, das es ihm immer wieder ermöglichte, für die Bewerbung des Gabriel-Chips Formulierungen zu fabrizieren, die fachlich, spezialisiert und vor allem wissenschaftlich klangen. Dabei hatte er sicherlich auch einige Hilfestellungen. Manche fallen da schnell drauf rein und lassen sich blenden. Und es gab immer einzelne Akademiker, aktuell z.B. Prof. Dr. Gunter M. Rothe, die sich an seine Seite stellten und ihm eine gewisse Reputation sicherten bzw. weitere Türen öffneten. Und so kann sich Roos heute frech hinstellen und ungeniert behaupten, die Universität Mainz wäre auf ihn zugekommen, um über ein Forschungsprojekt feststellen zu lassen, was für körperliche Auswirkungen (hauptsächlich bezogen auf die geistige Konzentration) Elektrosmog und was für eine Abschirmwirkung die Gabriel-Chips diesbezüglich haben. Und spätestens hier ist Schluss mit Lustig! Der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder zu entscheiden hat, wurde bereits in Kenntnis gesetzt.
Es war somit stets ein Absaugen, ein Nutznießen für die eigenen Interessen. Wenn man ihm jedoch erst einmal fachlich etwas „auf den Zahn fühlte“, dann war sehr schnell Ende mit Fachlichkeit, Qualifizierung, Seriosität und Freundlichkeit – und übrig blieb Geschwafel, dass er selber nicht wirklich erklären konnte, oder gar Drohungen.

Die Unwirksamkeit des Gabriel-Chips

Aus dem „Gabriel-Team“ haben mehrere versucht, die Wirkung des Chips mit den entsprechenden Sonden zu messen. Es gab nie positive Ergebnisse. Sie konnten ein beliebiges elektrisches Gerät nehmen, die Sonde daneben stellen, -zig Chips draufkleben und stundenlang warten. Bei gleicher Ausgangssituation passierte nichts. Von den Franzosen hat einer über Wochen versucht, so Ergebnisse nachzuvollziehen – nichts. Nur Roos konnte es in seinem zutrittsverwehrten 8qm-‚Labor‘-Räumchen, weshalb die Wirkung der Gabriel-Technologie also auch nur unter „Laborbedingungen“ messbar war. Dies allerdings auch nur solange, bis in die neuen Geschäftsräume umgezogen wurde! Was hatte Roos sich also unbeobachtet im alten Labor zusammengebastelt?
Den Rest besorgte dann offiziell die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V. mit Unterschrift von Prof. Dr. Rothe, dessen Idee es war, über den Verein dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Die softwareseitige „Darstellung der Wirksamkeit einer Entstörungs-Technologie„, wurde dann marketingtechnisch aufbereitet und als wissenschaftlich verkauft. Fielen der Umzugstermin und das Stilllegen der GFG-Website (um Rothe zu schützen?) zeitlich zusammen?

Der vorsätzliche, organisierte Betrug

Als Fazit bestätigt die Geophysikalische-Forschungs-Gruppe (gfgev.com) mit einem Prof. Rothe an der Spitze eine (scheinbar)  physikalisch messbare Wirkung für den Gabriel-Chip. Ein Gabriel-Objekt-Berater kommt zum Privat- o. Geschäftskunden ins Haus, mit teurer Messtechnik und analysiert Feldwerte. Diese setzt er in Bezug zu baubiologischen Definitionen und findet immer sanierungswürdige Belastungen. Nun reduziert er Stromfelder und eigene Funknetze wie z.B. WLAN und Handy durch Vermeiden, Abstand vergrößern, Abschalten, Stromstecker umdrehen, etc. und klebt ganz viele wertlose Gabriel-Chips. Er erzählt, die Chips brauchen einige Tage, um die Stromkreise zu informieren und fährt erst einmal wieder nach Hause. Durch die Strom- und Funkreduzierungen fühlen sich die meisten Kunden sofort besser bzw. sie spüren eine Veränderung des Schlafverhaltens. Nach 10 bis 14 Tagen kommt der Gabriel-Objekt-Berater wieder ins Haus, misst nach und erhält immer ein deutlich besseres Ergebnis – die Störelemente wurden ja bereits beim 1. Termin abgeschaltet! Die Gabriel-Chips haben also perfekt gearbeitet. Alles andere hat der Kunde als Laie bereits vergessen – und der grundlegende Messvergleich fehlt somit! D.h. messen und protokollieren ohne Gabriel-Chip + aktiver Störelemente (Ist-Zustand), danach die Gabriel-Chips anbringen und die Vergleichsmessung + Protokollierung jeweils mit und ohne aktiver Störelemente! Und schon kann die Rechnung über hunderte von Euros ausgestellt werden. Eine gut aufbereitete Auswertung mit Gegenüberstellung der Vor- und „Nachmessung“, TÜV-Siegel und (gefälschte?) Gutachter-Unterschriften bestätigen die hervorragende Arbeit und schließen das Projekt ab. Schade nur, dass eine „Entstörung“ auch ohne Gabriel-Technologie möglich gewesen wäre. Aber ‚toll‘, dass auf diesem Wege die fachliche Inkompetenz und auch der Betrug am Kunden dokumentiert werden.

Für Herrn Lehmann, der „das alles gar nicht wissen will„, könnte es ein böses Erwachen geben. E-Mails an Lehmann als Gabriel-Tech-Chef (info@gabriel-tech.de) landen definitiv bei Roos und werden von diesem auch beantwortet. Geschieht das gleiche auch mit ‚analoger‘ Post, gerichtet an die Gabriel-Tech GmbH? (Die Geschäftsräume der GL Verleih GmbH und der Gabriel-Tech GmbH liegen in Kelkheim im selben Gebäudekomplex, höchstwahrscheinlich mit separaten Briefkästen). Das könnte problematisch werden, z.B. wenn es eine Abmahnung mit Fristsetzung gibt, und Lehmann gar mit etwas konfrontiert wird, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat, weil Roos es verzapft hat…

das gabrielachipsy-Team
E-Mail-Adresse

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