Die Gabriel-Tech GmbH löscht Kritiker-Seiten nach Abmahnung

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„Kritiker aus dem Netz“

Liebe LeserInnen,

wir dürfen bekannt geben, dass die Gabriel-Tech GmbH die Kritiker-Seiten endlich vom Netz genommen hat! Diese waren letztlich der Beweggrund für den Aufbau dieses Blogs.

Am späten Nachmittag des 17.02.2017 sah sich die Firma genötigt, die „Kritikerseiten“ zu löschen. Anlass war eine anwaltliche Abmahnung mit Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen wegen Verleumdung eines der „Kritiker aus dem Netz“.

Wir freuen uns darüber, dass die Gabriel-Tech nun nicht nur die beanstandeten Kommentare, sondern die komplette Kritiker-Seite entfernt hat, denn hauptsächlich ging es um die öffentliche Anprangerung eines einzelnen Kritikers als „Erpresser“, ohne dass dafür jemals stichhaltige und überzeugende Beweise vorgelegt wurden. Doch auch die anderen Kritiker wurden aus unserer Sicht nicht gerade freundlich und fair behandelt, so dass wir uns also für sie mitfreuen dürfen.

Die Gabriel-Tech hatte sich selber also keinen guten Gefallen getan, trotz mehrfacher Aufforderung, die Kritiker-Seiten stehen zu lassen. Dies war die eine Seite der Auseinandersetzungen. Die andere Seite sind die fragwürdigen (merkwürdigen?) technischen Grundlagen des Chips. Welchen Firlefanz die technischen Erklärungen der Wirkungsweise des Gabriel-Chip darstellen, haben wir auf diesem Blog zur Genüge dargestellt. Oder hat jemand der LeserInnen eine Idee, als was sonst die zugrundeliegenden Patente bezeichnet werden können? Etwa als wissenschaftliches Know-how, als Hightech?! Jeder, der ein bisschen Denkvermögen und technisches Verständnis mitbringt, kann sich davon selber überzeugen.

Dürfen wir etwas als „Firlefanz“ bezeichnen, vom dem die Gabriel-Tech-GmbH auf ihren eigenen Impressum-Seiten angibt:

Weder das Wirkprinzip, noch die Herstellungstechnologie noch eine positive Wirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind bisher allgemein wissenschaftlich anerkannt. Dasselbe gilt für die der GabrielAqua-Technologie.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die klangoptimierende Wirkung der Gabriel-Technologie nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt ist.

Das Messverfahren im Dual-Feld und deren Verrechnung ist nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt.

Quellen: gabriel-solution.com/de/rechtliche-hinweise, gabriel-solution.com/de/impressum, gabriel-technology.de/home/impressum/, wohlfuehlexpertin.at/index.php/agb.

Das die zugrundeliegenden Patente tatsächlich Firlefanz sind, esoterische Spinnereien, wies bereits Fritz Jörn, Dipl.-Ing. und Journalist, in seinem Bericht von 2003 nach. Die FAZ wurde noch deutlicher: „Humbug auf hoher Ebene – Purer Unfug: Der Gabriel-Chip als „Handy-Strahlen-Neutralisator“ (Bericht ebenfalls von Fritz Jörn, 01.07.2003 in FAZ Technik und Motor).

DIE ZEIT brachte am 04.03.2004 Nr.11 ebenfalls einen äußerst kritischen Artikel über den Gabriel-Chip und nannte diesen gar „Humbug fürs Handy – Mit obskurer Technik gegen den Elektrosmog versuchen Scharlatane Geld zu machen„.

Silny hat für die ZEIT die vermeintliche Schutzvorrichtung näher untersucht. „Den können sie ruhig aufs Handy aufkleben, der bringt gar nichts“, bestätigt er. Ein Blick in die österreichische Patentschrift (Nr. AT 409 930 B) des Schutz-Papperls offenbart die eingesetzte Technologie: Von „rechtsdrehendem Wasser“ ist da die Rede, von „Wünschelrutengängern“, „Wasseradern“ und „Erdstrahlen“. Für so genannte „sensitive Personen“ soll Gabriels Chip „Störstrahlen“ minimieren, die „physikalisch nicht einwandfrei messbar“ seien.

Quelle: www.zeit.de/2004/11/C-Handychip/komplettansicht

Wer noch etwas mehr über die Gabriel-Chip-Geschichte erfahren möchte, dem sei der Beitrag von Ulrich Berger, Mathematiker und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/15/gabriel-chip/ ans Herz gelegt.

Was also keine wissenschaftliche Grundlage hat, kann auch keinen wissenschaftlichen Wirknachweis erhalten. Und so warten wir weiter gespannt auf den Tag, an welchem Wissenschaftler der staunenden Welt die genialen und bislang technisch unverstandenen Patente erklären und praktisch beweisen – in unabhängigen Studien mit reproduzierbaren Ergebnissen. Klasse wäre es, wenn die Gabriel-Tech dies einmal selber tun würde; der Öffentlichkeit erklären, wie die Gabriel-Chips – mit jener technischen Grundlage, wie in den Patenten beschrieben! – ihre angepriesene Wirkung erzielen können. Auch auf die Veröffentlichung der angekündigten neuen Doppelblindstudie sind wir sehr gespannt.

Mitläufer oder Geschäftemacher?

Erstaunlich ist, wer bis heute den Gabriel-Tech-Online-Laden unterstützt. Zu den Unterstützern zählen wir bis heute folgende, von uns teils mehrfach informierte, Institute und Einzelpersonen:

  • der BDSF, der Harry Roos immer noch als Sachverständigen listet
  • der BSI, der den BDSF zertifiziert
  • Prof. Dr. Gunter M. Rothe, Uni Mainz, Ideengeber und Mitbegründer des gfgev, Geophysikalische-Forschungs-Gruppe e.V., als pseudowissenschaftlicher Verein mit dem Vorsatz, dem Gabriel-Chip einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, damit er überhaupt einen hat
  • Dr. Diana Henz, leitend oder begleitend für den Forschungsauftrag an der Uni Mainz, Elektrosmog-Wirkungen und Abschirmmöglichkeiten mithilfe des Gabriel-Chips festzustellen
  • der Dekan der Uni Mainz, Prof. Dr. Roland Euler, der u.a. über Fördergelder für Forschungsprojekte zu entscheiden hat
  • u.v.a. Personen und Firmen, oben angeführte jedoch in entscheidendem Maße

Bis auf den BDSF hatte es innerhalb von etlichen Monaten niemand überhaupt nötig, zu antworten.

Jedoch auch andere interessieren sich längst für die Inhalte dieses Blogs.

Statistik Januar bis Februar 2017

Google-Cache löschen

Apropos, wer ebenfalls von Verleumdungen betroffen ist/war und entsprechende Seiten über einen Rechtsanwalt (am besten einen Fachanwalt für Reputation und Persönlichkeitsschutz) entfernen ließ, wird jedoch noch tage- oder gar wochenlang die alten Suchergebnisse bei Google angezeigt bekommen. Die Seiten sind zwar offline, befinden sich jedoch noch im Google-Cache und können weiterhin eingesehen werden. Um dies zu verhindern, kann man, einen Google-Account vorausgesetzt, auf der Google-Seite www.google.com/webmasters/tools/removals einen Antrag zur Löschung des Google-Cache für die betreffenden Seiten stellen. Dazu benötigt man die präzisen alten Internetadressen. Im Falle der Gabriel-Tech mit ihren ehemaligen Hass-Seiten „Kritiker-aus-dem-Netz“ dauerte es keine 24 Stunden, und die Seiten waren gelöscht. Es wurden keinerlei Suchergebnisse zu den alten unerwünschten Inhalten mehr in den Suchergebnissen angezeigt – der Spuk war endgültig vorbei.


Im aufrichtigen Bemühen, einen abmahnsicheren Bericht verfasst zu haben, verbleiben wir bis auf Weiteres.

Bei eventuellen Befindlichkeiten verweisen wir, wie seit Bestehen des Blogs, auf die rechtlichen Hinweise – „Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!“ Wir sind grundsätzlich mit einer gütlichen Einigung einverstanden und dazu bereit!

Wir werden es ab sofort vermeiden, Personen zu diskreditieren und bewusst in ein schlechtes Licht zu stellen, behalten uns allerdings weiterhin das Recht vor, kritisch berichten zu dürfen. Eine gewisse Polemik bzw. Ironie sei uns dabei vergeben.

das gabrielachipsy-Team
E-Mail-Adresse

Letzte Aktualisierung: 06.05.2017

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